"Wilder Kaiser" spielt auf
Dachterrasse statt große Bühne

Oberkaiser Clemens Reinsperger, einen Tag nachdem er Vater einer süßen Tochter wurde, auf seiner Terrassenbühne.
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  • Oberkaiser Clemens Reinsperger, einen Tag nachdem er Vater einer süßen Tochter wurde, auf seiner Terrassenbühne.
  • Foto: Reinsperger
  • hochgeladen von Sandra Schütz

Stockerauer Musiker spielt jeden Tag pünktlich um 18 Uhr auf.

BERZIRK KORNEUBURG | STOCKERAU. "Kaiser" Clemens Reinsperger von den Wilden Kaisern hätte tatsächlich einige Gründe zum Jammern und Raunzen. Als unverbesserlicher Optimist, wie er sich selbst nennt, stellt er die wenigstens für kurze Zeit ablenkende Unterhaltung seiner Nachbarn aber vor seine eigenen (Band)widrigkeiten. "Die architektonische Situation vor meiner Dachterrasse erinnert ja irgendwie an eine Arena beziehungsweise Tribüne", erzählt Clemens am Telefon, "was lag also näher, als von da aus täglich um 18 Uhr die in ihren Wohnungen mehr oder weniger isolierten Menschen mit Liedern etwas abzulenken." Was von den Nachbarn auf den Balkonen und an den Fenstern auch gleich am ersten Tag begeistert angenommen wurde.
Vorige Woche fiel er allerdings aus einem erfreulichen Grund gleich am zweiten Tag aus, weil da seine Tochter das Licht der Welt erblickte.

Absagen bis Juni – trotzdem optimistisch

Wie auch immer, trotzdem Clemens mit der Band ums (finanzielle) Überleben kämpft und ein wenige Tage altes Baby zu Hause hat, denkt er an seine Mitmenschen und ruft zu Optimismus auf. "Meine Grundeinstellung ist eben positiv, auch wenn die Band jetzt schon absehbar übers Jahr zwischen 70 und 80 Prozent der Auftritte verlieren wird", erklärt er. "Die Absagen gehen jetzt schon bis in den Monat Juni und werden täglich mehr." Für Clemens ist – so gut wie für alle Musiker und überhaupt alle Künstler – die Zukunft mehr als ungewiss.

Uns wer ebenfalls beim Terrassenkonzert dabei sein will – jeden Abend um 18 Uhr geht’s los – HIER klicken!

Oberkaiser Clemens Reinsperger, einen Tag nachdem er Vater einer süßen Tochter wurde, auf seiner Terrassenbühne.
Autor:

Friedrich Doppelmair aus Korneuburg

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