2,1 Millionen für die 24-Stunden-Betreuung

BEZIRK KORNEUBURG. Das Angebot der 24-Stunden-Betruung als Alternative zum Pflegeheim wird im Bezirk Korneuburg immer stärker in Anspruch genommen. Um die optimale Betreuung der älteren Generation zu unterstützen, wurden im vergangenen Jahr im Bereich der 24-Stunden-Betreuung insgesamt 2,1 Millionen Euro an Förderungen an 474 Personen ausbezahlt. "Damit stellen wir sicher, dass auch in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter eine würdige Versorgung pflegebedürftiger Menschen möglich ist", erklären Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz und Landtagsabgeordneter Hermann Haller.

In NÖ geht mehr

"Grundsätzlich ist für ein Betreuungsverhältnis nach dem Hausbetreuungsgesetz des Bundes ein Pflegegeldbezug von zumindest Pflegegeldstufe 3 Voraussetzung. Jedoch ermöglichen wir in Niederösterreich, abweichend vom geltenden Bundesmodell, bei nachgewiesener Demenz auch bereits eine Förderung bei den Stufen 1 und 2", erklärt Haller.

Nachfrage steigend

Dass die Nachfrage nach 24-Stunden-Betreuung auch in den nächsten Jahren weiter anwachsen wird, zeigt der aktuelle Altersalmanach, dem wissenschaftliche Erhebungen der Universität Wien zu Grunde liegen. "Daraus wissen wir, dass sich die Zahl der Pflegegeldbezieher im Bundesland bis 2025 von aktuell knapp über 90.000 auf nahezu 106.000 Personen erhöhen wird", so Schwarz.
Ein deutlicher Anstieg wird auch bei der 24-Stunden-Betreuung prognostiziert. "Daher ist es für mich wichtig, auch die mobile Betreuung und Pflege auszubauen und die 24-Stunden-Betreuung weiter zu fördern."

Zur Sache:Nähere Informationen zur 24-Stunden-Betreuung und weiteren Pflegeleistungen bietet die Pflege-Hotline des Landes NÖ – 02742/9005-9095.

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