34-Jähriger beraubte Frau nach Besuch eines Spiellokals

STOCKERAU/KORNEUBURG (mr). Die Anklage legte einem Slowenen (34) das Verbrechen des Raubes zur Last. Demnach folgte er am 21. März, nach dem Besuch eines Wett- und Spiellokals, einer 49-jährigen Frau, die zuvor an einem Automaten 1.000 Euro gewonnen hatte. Im Treppenhaus zur Tiefgarage versetzte er ihr einen heftigen Stoß und entriss ihr gewaltsam die Handtasche.
Die Beute war mehr als mäßig, neben Zigaretten und einem Feuerzeug fiel ihm eine Geldbörse mit rund 30 Euro in die Hände. Den Spielgewinn hatte die Überfallene nämlich in eine Kellnerbrieftasche gesteckt, die sie unter ihrer linken Achsel eingeklemmt hatte. Beim Sturz der Frau auf den Betonboden war die Brieftasche zwar auf den Boden gefallen, lag jedoch unter ihrem Körper und blieb daher vom Räuber unbemerkt.
Der Angeklagte verantwortete sich zwar geständig, trachtete jedoch die Intensität der Gewaltanwendung zu verharmlosen. Seine Spielsucht und eine alkoholbedingte Enthemmung, rund 1,8 Promille, seien die Triebfedern der Tat gewesen.
Ein Schöffensenat des Landesgerichtes Korneuburg verurteilte den Mann zu einer teilbedingten Haftstrafe von 1,5 Jahren, davon fünf Monate unbedingt. Das Urteil ist rechtskräftig!

Autor:

Michael Rath aus Korneuburg

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