Herbstblüten und Traubenküsse
"Erlesene" Romantik in Hagenbrunn

Herbstzeit ist Weinzeit und so spielt die neueste Geschichte von Emilia Schilling, wie könnte es anders sein, auf einem Weingut. "Herbstblüten und Traubenküsse" ist der dritte Roman der Hagenbrunnerin, in dem es auch wieder sehr romantisch zugeht.
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  • Herbstzeit ist Weinzeit und so spielt die neueste Geschichte von Emilia Schilling, wie könnte es anders sein, auf einem Weingut. "Herbstblüten und Traubenküsse" ist der dritte Roman der Hagenbrunnerin, in dem es auch wieder sehr romantisch zugeht.
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Passend zur Jahreszeit brachte Autorin Emilia Schilling "Herbstblüten und Traubenküsse" zu Papier.

BEZIRK KORNEUBURG | HAGENBRUNN. Stolz schlägt Emilia Schilling das neue Werk auf. "Herbstblüten und Traubenküsse" heißt das aktuelle Buch der Hagenbrunnerin, bereits ihr drittes. Die Augen leuchten, als sie von Protagonistin Mona erzählt, die ihren Job verliert und sich darauf in einer Detektei bewirbt. Der erste Auftrag der Nachwuchs-Schnüfflerein führt sie in ein Weingut am Wiener Stadtrand. Und wie es in Schillings Romanen so ist, kommen Liebe, Romantik und eine große Protion Gefühl nicht zu kurz.
Nur das friedliche Gesicht des kleinen Babys, das sie auf dem Arm hält, bringen Emilia Schillings Augen noch mehr zum Leuchten. Verliebt blickt sie in die kleinen Augen, streicht ihm sanft über die Wange. "Meinen ersten Roman hab ich nach der Geburt meines Sohnes geschrieben. Der war damals immer in der Nacht munter und hat unter Tags geschlafen", erzählt die Autorin, die vor mittlerweile zwölf Jahren der Liebe wegen nach Hagenbrunn gezogen war. In zwei Wochen war damals das erste Buch "Frühlingsglück und Mandelküsse" aufgeschrieben. "Ich hab es dann ein Jahr liegen gelassen, bis ich es mir noch einmal angeschaut habe. Und dann hab ich es fast komplett umgeschrieben", lacht Schilling.

Ein Mädchentraum

Angefangen zu schreiben hat Emilia Schilling schon mit zwölf Jahren. "Ich wollte etwas aufregendes erleben und habe mir Abenteuergeschichten ausgedacht, in denen ich und meine Freundinnen vorkamen", erinnert sich die Hagenbrunnerin zurück. Gut zehn Jahre später wollte sie dann mehr aus ihrem Hobby machen, hat sich die Fertigkeiten des "Handwerks" Schreiben angeeignet. "Ich hab mich durch sämtliche Schreibratgeber im Internet gewühlt. Am meisten gelernt hab ich jedoch beim Lesen und mir viel von anderen Autoren abgeschaut, was etwa den Aufbau eines Buches betrifft."

Nie aufgeben!

Ein wenig Glück gehört immer dazu und so kam es, dass Emilia Schilling über eine Literaturagentur beim renommierten Goldmann-Verlag landete. "Nein, leben kann ich nicht von der Schriftstellerei", lacht die Autorin und fügt ernst hinzu: "Noch nicht." Überhaupt, durchhalten ist eine Eigenschaft, die sich jeder angewöhnen sollte, der schreiben will. "Man muss viel lesen, viel lernen und darf nicht aufgeben. Und das wichtigste ist, sich einen seriösen Verlag zu suchen. Will ein Verlag zum Beispiel Geld vom Autor, um das Buch zu drucken, lieber Hände weg davon", weiß Schilling.

"Feine" Hilfe

Alle Romane der Hagenbrunnerin spielen in Wien. Im neuesten dreht sich nun – abgesehen von der Romantik – alles um ein Weingut, die Weinlese und das Keltern. "Natürlich hab ich auch das erst lernen müssen. Die Familie Fein aus Hagenbrunn war da großartig, hat mir alles gezeigt und auch das fachliche Know-how vermittelt."
Nach "Frühlingsglück und Mandelküsse", "Sommerglück und Blütenzauber" sowie "Herbstblüten und Traubenkuss" fehlt jetzt nur noch der Winter, um den Jahreszeiten-Reigen perfekt zu machen. Und auch für danach hat Emilia Schilling schon Pläne: "Ich möchte eine Trilogie schreiben, es sollen Bücher für Jugendliche werden."

Ein Jahr für ein Buch

Dieser Rhythmus hat sich mittlerweile bei Emilia Schilling eingstellt. Doch wie fängt man das eigentlich an, das Schreiben eines Buches? "Anfangs sammle ich Ideen. Zuerst schreibe ich sie mit der Hand auf, später am Laptop. Meist liegt diese Ideensammlung dann ein bis zwei Monate, bis ich sie mir wieder anschaue und in den nächsten zwei bis drei Monaten überarbeite." Dann kommen die Testleser an die Reihe, zu denen auch Ehemann Christian gehört. "Ich arbeite auch mit Flipcharts und ganz vielen Post-its. Schließlich braucht man einen roten Faden und auch die Figuren müssen gut herausgearbeitet werden."

Autor:

Sandra Schütz aus Korneuburg

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