Bisamberg: Annett Bartsch ist unser "Durchstarter" der Woche

Annett Bartsch, Bisamberg, beobachtet die Erde von oben.
  • Annett Bartsch, Bisamberg, beobachtet die Erde von oben.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Sandra Schütz

Warum haben Sie den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt?
Die Verfügbarkeit von Satellitendaten ist in den letzten Jahren rasant angestiegen und damit auch die möglichen Anwendungen. Jedoch reichen herkömmliche Methoden nicht in allen Fällen aus. Im Bereich Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung, wo ich bisher tätig gewesen bin, gibt es derzeit viele interessante Entwicklungen mit großem Potenzial. Im Rahmen meiner Selbstständigkeit kann ich darauf aufbauend bedarfsorientierte, innovative Lösungen entwickeln und umsetzen.

In welchem Bereich genau haben Sie sich selbstständig gemacht?
IT und automatisierte Datenverarbeitung: Erdbeobachtung mittels Satelliten ist für sehr viele Bereiche von Nutzen. Dazu zählen u. a. Land- und Forstwirtschaft, Stadtentwicklung, Katastrophenmanagement, Natur- und Umweltschutz. Die Bedeutung nimmt auch im Rahmen der Klimawandeldebatte immer mehr zu. Satelliten liefern Daten zum Zustand der Landbedeckung und des Bodens. Es können längerfristige Änderungen in ihrer Intensität erfasst werden und auch kurzfristige Abweichungen vom normalen Zustand, die aber sehr folgenreich sind, wie zum Beispiel Dürreperioden. Aber auch im künstlerischen und privaten Bereich gibt es Interesse an "Bildern von oben".

Wie fühlt sich die Selbstständigkeit an?
Sehr positiv.

"Erdbeobachtung" in 3 Begriffen:
Satelliten, Umwelt, Big Data.

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