17.03.2017, 15:57 Uhr

Ein Brückenschlag der Schulen

Gemeinsam für mehr Platz zum Lernen: Peter Hopfeld, Günter Fuchsbauer, Renate Hagn, Roland Vasicek, Erwin Kube, Andreas Prehal, Susanne Hermanek, Helmut Laab, Andrea Völkl, Elfriede Eisler, Matthias Kubat, Karina Hellbert und Heike Robl. (Foto: privat)

Mehr Platz für’s Lernen und barrierefreie West-Wondrak-Verbindung

STOCKERAU. Die Einwohnerzahl Stockeraus steigt kontinuierlich an. Auch die vorliegenden Geburtenzahlen zeigen, spätestens ab dem Schuljahr 2018/19 wird der Platz in den beiden Volksschulen West und Wondrak zu eng. Darum sollen die beiden Schulen in mehreren Stufen ab Dezember 2017 ausgebaut werden. Die Fertigstellung ist für Herbst 2019 geplant.

Hürde wird überbrückt

Die beiden Volksschulen liegen nah beieinander, lediglich der Schulweg verläuft dazwischen. So ist es das Herzstück des Planungsentwurfes von "Poppe Prehal Architekten", die beiden Häuser mit einer barrierefreien Gebäudespange zu verbinden. "Die Zeit ist reif für dieses wichtige Projekt. Um dem erhöhten Platzbedarf und zusätzlichen Anforderungen, wie der umfassenden Nachmittagsbetreuung der Kinder den Schulen gerecht zu werden sowie moderne Turnhallen zu schaffen, brauchen wir eine nachhaltige und zukunftsträchtige Lösung, die wir hiermit gefunden haben", zeigt sich nicht nur Bürgermeister Helmut Laab erfreut.

Die Veränderungen

Erhalten bleiben sollen im Wesentlichen die ursprünglichen Schulgebäude, wobei der südliche Trakt der Wondrak-Schule, der derzeit Eingangsbereich und Turnhalle beherbergt, einem Zubau samt Verbindungsbrücke zwischen den beiden Schulen weichen wird.
"Um die Wege möglichst kurz zu halten, haben wir sämtliche Räume, die von beiden Schulen genutzt werden, zwischen den Gebäuden in der Verbindungsbrücke angesiedelt", erklärt Architekt Andreas Prehal. Neben Gruppenräumen und Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung, sind dies ein Speisesaal samt Aufwärmküche sowie eine neue Doppelturnhalle.
Um dem Umweltschutzgedanken und dem Wohlfühlcharakter gerecht zu werden, wird der neue Gebäudetrakt als Holzbau in Niedrigenergiebauweise umgesetzt.
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