13.03.2018, 15:21 Uhr

Wehe wenn sie losgelassen! EWA Champions Night

Marcus Vetter der Mastermind of Wrestling
Stockerau: Gasthubers Restaurant und Bühne | Bereits zum zweitenmal gastierten die EWA Stars in Stockerau.
Gasthuber`s Restaurant & Bühne profilierte sich abermals als würdiger Veranstaltungsort.
Marcus Vetter, seineszeichens Obmann des WiW und Heumarktlegende sowie EWA Obmann Michael Kovac zauberten wieder eine tolle Wrestlingshow auf die harten Bretter ins Ringgeviert, das jeden Fan von den Sitzen riss.
Diesmal holte man auch die Stars der Swiss Wrestling Entertainment mit an Bord bzw. in den Ring.
Was einen echten Promoter ausmacht, konnte Mastermind Marcus Vetter beeindruckend zur Schau stellen. Beim Ringaufbau passierte nämlich eine nichtvorhersehende Panne, die eine Absage der Veranstaltung in den Raum stehen ließ. Eine Schweißverbindung an einer der wichtigsten Stellen des Rings war gebrochen.
Doch

Vetter erwies sich als Retter

und in minutenschnelle organisierte er einen Schweißer, der den Schaden meisterlich reparierte.
Für das leibliche Wohl sorgte Familie Gasthuber.
Bei so einer Großveranstaltung darf natürlich nicht ein musikalisches Showprogramm fehlen. Die Band Vox Populi präsentierte ihren neuesten Song die Wrestlinghymne
"Catchen is mei Wöd". Sänger Michael Pobisch erwies sich wieder einmal als fixer Stern am Austropophimmel.
Natürlich ließen sich auch Ehrengäste rund um den Ring sehen. Stockeraus Bürgermeister Helmut Laab und seine Vize Susanne Hermanek bestaunten die Muskelpakete ebenso wie Praterverbandspräsident Stefan Sittler-Koidl und W24 Talkmaster Oliver Feicht.

Die Show beginnt:
Pünktlich um 19.45 betritt der europäische Michael Buffer den Ring. Robb Steamhammer in unverkennbarer Manier begrüßte er die Fans und heizte sie zugleich auch richtig für das Kommende auf.
Gleich im ersten Kampf versammelten sich mehr als 1 Tonne Lebendgewicht zwischen den Seilen. 10 Kämpfer..jeder gegen jeden..das ist die Battle Royal.
Nach 15 Minuten der Königlichen Schlacht, stand der legendäre Heumarktcatcher
Franz Schlederer genannt "Der Söldner" als würdiger Sieger fest.
Erste Gratulanten war seine Enkelin und sein ehemaliger Teampartner Hubert Fritz "Mister Tattoo".
Es folgte ein Kampf um den ersten Herausforderer für das Titelmatch "King of Switzerland"
zwischen Drake Destroyer und den flippigen Superstar aus Südafrika Angelico.
Mit der Verpflichtung des Lucha Underground Champion ist Vetter/Kovac, dank der SWE ein absoluter Supercoup gelungen.
Trotz unerlaubten Eingreifens des Managers aus Zürich erwies sich Angelico als nicht besiegbar und stieg als verdienter Sieger gegen seinen unfairen Gegner aus den Ring.
Einen ersten großen Höhepunkt des Abends erlebten die knapp 300 begeisternden Zuschauer mit dem Titelkampf um den EWA European Championshipgürtel. Der ewigen Wettstreit Österreich gegen Deutschland. Der Publikumsliebling die ehemalige Heumarktikone Michael Kovac gegen den verhassten und verhöhnten rauhbeinigen
Pascal Spalter aus Berlin. Es folgte ein Kampf auf Biegen und Brechen. Die beiden Schwergewichtigen flogen wie Federn durch die Lüfte und donnerten auf die Bretter. Der wilde Berliner kämpfte nicht nur gegen den Champion, sondern hatte es auch mit dem Stockerauer Publikum zu tun, die ihm lautstark verhöhnten. Nichts destotrotz nützte er eine Unaufmerksamkeit des Titelverteidigers und siegte (auch mit der Hilfe des Schweizer Referees) durch Schulterfesselung. Somit ging der EWA Gürtel ins Nachbarland. Ein Rückkampf ist aber sicher gewiss, spätestens im Juni im Prater.
Im 4. Match standen sich Jack Wilder mit seiner Axt und der Oberösterreiche Space Cowboy Damon Brix gegenüber. Der Kanadische Holzfäller fällte seine Gegner und verbuchte einen weiteren Ringsieg für sich.
Endlich im 5. Kampf das mit Hochspannung erwartete EWA Tag Team Championsmatch zwischen den Titelverteidigern und Publikumslieblingen Igor Rachimov und Muslim Sultanov "The Kaukassians" gegen die Herausforderer "The Arabian Warriors“ 10 Minuten lang skandierte das Publikum ihre Igor Igor Rufe. Die wilden Araber beeindruckte dieses Stakkato in keinster Weise und bearbeiteten den Clown of the Ring minutenlang. Erst als sein Teampartner Sultanov eingreifen konnte und Igor sich erholte, wendete sich das Blatt und die Champions zerlegten ihre Gegner unter dem frenetischen Jubel der Zuschauer. Die Titelverteidigung war damit geschafft und Igor war wieder richtig zum Spaßen aufgelegt.
Der sechste und letzte Kampf war der Hauptkampf des Abends. Zwei Gürtelträger standen im Ring und kämpften in einem "Title versus Titlematch" um beide Titel. Es war der Kampf Wien gegen Weiz "The Austrian Wolverine" Chris Colen gegen Mexx.
Trotz harter Attacken auch ausserhalb des Ringes blieb es ein richtige faires Titelmatch mit sehenswerten Highflying Moves und tollen technischen Feinheiten. Nach gut 20 Minuten gelang dann Mexx fast die Entscheidung mit seinem Special Move dem "Spear", dem noch kein Gegner widerstehen konnte. Jedoch schaffte es Wolverine aus dieser aussichtslosen Situation heraus und konterte mit seinem Finisher Move dem Falcon Arrow. Damit gehen beide Gürtel nach Wien. Bürgermeister Helmut Laab legte dem Gewinner beide Gürtel über die Schulter. Zum guten Schluß gab es noch die freundschaftliche Umarmung der beiden Ringhelden.

Fazit des Abends: Die Österreichische bzw. europäische Wrestlingszene erlebt mehr und mehr eine echte Renaissance. Die Wrestler über den großen Teich schwächeln und verlieren immer mehr an Charaktere umsomehr legen die Europäer nach und gewinnen wieder die Gunst des Wrestlingfans.
Alle fiebern bereits dem nächsten Highlight entgegen, Catchen im Prater am 2. Juni 2018.
Marcus Vetter und Michael Kovac sind der Garant dafür, dass an diesem Samstagabend wieder das Who is Who der Catcherszenerie in den Ring steigen wird.
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