Krems
Weingärten, Marillen und Donauschiffe
- Graveltour Langenlois - Gföhl, Schiltern, Weingarten.
- Foto: Waldviertel Tourismus, Erwin Haiden
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In der Wachau zeigt sich das Waldviertel von seiner sonnigsten Seite. Fremdenführerin Monika Hauleitner hat uns mit ihren Ausflugstipps so einige Schmankerl in und um Krems an der Donau schmackhaft gemacht.
KREMS. Seit 2000 ist das Benediktinerstift Göttweig Weltkulturerbe - und damit nicht nur Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt, sondern auch ein spirituelles Zentrum im Herzen Niederösterreichs. Direkt am Rand des weltberühmten Donautales der Wachau thront das jahrhundertealte Kloster und lädt auch Urlauber zum Nächtigen ein.
Blauer als die Donau ist eigentlich nur das Stift Dürnstein. Von Ende März bis Ende Oktober bietet das barocke Juwel einen spannenden Rundgang, der Besucher einlädt, sich Gedanken über „das Gute, das Schöne, das Wahre“ zu machen.
- Stift Göttweig in NÖ
- Foto: Gernot Ambros
- hochgeladen von Gernot Ambros
Genuss in weiß, rosé und rot: Was wäre Krems ohne seine Winzer. In der Sandgrube 13 gibt es ein Weinerlebnis der Extraklasse. Vom Rundgang durch den Weingarten über die jahrzehntealten gelagerten Weinschätze bis zum einmaligen 270-Grad-Filmerlebnis auf drei Leinwänden fusionieren bei Winzer Krems Wein-Tradition und Reben-Zukunft.
Marillenzauber und ein Millenium
In Lillys Marillengarten wartet ein einmaliges Genusserlebnis inmitten der besonderen Kulturlandschaft des Kremstals und der Genussregion Wachauer Marille. Von der Baumveredelung über die Pflege der Streuobstwiesen bis zur Ernte und Verarbeitung der Früchte – alles kommt hier aus einer Hand.
- Die Wachauer Marille gehört zu den Kulinarik-Schwergewichten der Region.
- Foto: NÖW, Stefan Fürtbauer
- hochgeladen von Simone Göls
Die Stadtpfarrkirche St. Veit in Krems - auch „Dom der Wachau“ genannt - sieht sich mit ihren tausend Jahren als eine „alte“ Pfarre, die aber noch sehr lebendig ist. Vom mittelalterlichen Kirchenbau besteht nur mehr der untere Teil des Turmes, der aus dem frühen 13. Jahrhundert ist. Über die Jahrhunderte wurde die Kirche immer wieder mit Neu- und Anbauten „upgedatet“. Von 2009 bis 2016 wurde die Kirche frisch um knapp 4 Millionen Euro renoviert - ein Besuch lohnt sich!
Pssst – Geheimtipp
Die Big Player aus der Region kennen wir. Also haben wir noch Tipps abseits vom touristischen Mainstream. Wer auf Kultur und Wandern steht, kann beides beim Kulturwandern in Senftenberg mischen: Die Wanderung startet von der ehemaligen Klosterkirche Imbach durch Weingärten und geht bis zur Burguine Senftenberg. Mit einer Austria Guide-Führung erfährt man einiges zur Geschichte der Region, der Burg, zum Weinbau und zum Kremstal.
Jeden Freitag um 17 Uhr stellt sich Krems bei der Führung im historischen Altstadtkern vor. Auch vom Nachtwächter kann man sich in Krems und Stein führen lassen. Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt, empfiehlt Fremdenführerin Monika Hauleitner das Schifffahrtsmuseum Spitz.
- Die MS Dürnstein ist auf der schönen Donau unterwegs.
- Foto: DDSG Blue Danube
- hochgeladen von Simone Göls
Anker lichten, liebe Kinder
Fast jeder mag Schiffe - egal ob jung oder alt. Deshalb ist so eine kleine Wachauschifffahrt, bei der man die sanfte Brise über der Donau spürt, sowohl für Eltern als auch die Kinder ganz spannend - besonders, wenn es Ermäßigungen für die Kleinen und auch noch eine Jause samt Eiscreme dazu gibt. Lecker!
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