Circus Pikard
Drei Jahrzehnte Circus Pikard

Der jüngste Zirkusdirektor Österreichs: Alexander Schneller präsentiert heuer das tolle Jubiläumsprogramm „30 Jahre Circus Pikard“.
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  • hochgeladen von Markus Binder

Direktor Alexander Schneller führt das Erbe seines Vaters weiter.

NIEDERÖSTERREICH. „Es war einmal ein Traum.“ - Mit diesem Satz beginnen oft die schönsten Geschichten. Und auch die der Zirkusfamilie Schneller begann mit einem Traum, der allerdings zu Realität wurde und bis heute weitergelebt wird. Alexander Schneller ist mit knapp 32 Jahren der jüngste Zirkusdirektor Österreichs und feiert heuer gemeinsam mit seinem Team und der gesamten Familie „30 Jahre Circus Pikard“.

Der Traum vom Zirkus

Los ging alles bereits mit den Urgroßeltern und Großeltern der beiden Familien Schneller und Picard. Jenö Schneller heiratete vor vielen Jahren Olympia Picard und die beiden führten in den 1930er Jahren ihren eigenen Zirkus. Die Familie litt unter den Wirren des Zweiten Weltkrieges, ließ ihren Zirkus jedoch nach Kriegsende in Ungarn wieder aufleben. Alexander Schneller erzählt: „Mein Vater Ernö war ein Zirkuskind, das in der Manege aufgewachsen ist. Als französisch sprechender, ungarischer Artist, traf er meine Mama Elisabeth in Wien, die als Hollabrunner Mädel vom Land, hier studiert hat.“
In den 1960ern lernten sich die beiden also kennen und lieben, tourten jedoch noch viele Jahre als Artisten-Paar durch die Lande. „Der Traum meines Papas war immer einen eigenen Zirkus zu gründen. Dazu kam es aber erst im Jahre 1989, also vor genau 30 Jahren. Ich wurde zwei Jahre vorher geboren und mein Vater sagte damals: ‚Jetzt ist der Sohn da, jetzt mach ma Zirkus‘ und das hat er dann auch gemacht“, lacht Alexander Schneller. Womit wir wieder bei den Träumen wären.

Wunderbares Jubiläum

Mit denen kennt sich nämlich auch Alexander selbst aus, der sich seinen ganz persönlichen Traum erfüllt, indem er den Zirkus seiner Eltern übernommen hat und auch noch lange im Sinne von Vater Ernö weiterführen möchte, der Ende 2004 unerwartet verstorben ist: „Ich habe ja noch drei Schwestern und keine von ihnen wollte gerne Zirkusdirektor werden. Ich dagegen wollte das immer schon!“ Schon als Dreijähriger sagte Alexander in Interviews, dass seine Zukunft als Zirkusdirektor fest stünde. Und er sollte recht behalten.

„Mittlerweile bin ich ca. 10.000 mal in unserer Manege aufgetreten. Und jetzt als Direktor mache ich zusätzlich auch noch sehr viele Jobs auf einmal, weil ich natürlich auch die gesamte Organisation übernehmen muss. Das Leben als Direktor ist sehr vielseitig. Ich führe Wohnwägen, helfe beim Zeltbau, kümmere mich um die mediale Präsenz, vermittle unsere Artisten für zusätzliche Jobs und noch vieles mehr.“

Zum großen Jubiläum bietet der Circus Pikard wieder eine vielseitige Show und lässt den Geist der vergangenen Jahre sehr stark in das Programm miteinfließen: „Wir haben heuer so viele Artisten im Programm, wie noch nie: 13 Artisten, darunter drei Kinder, sorgen für Staunen. Eddy Carello und ich selbst zeigen erstaunliche Jonglagen. Josy Caselly und Gloria Guti begeistern mit Luftdarbietungen. Maria Gschwandtner verblüfft als „Schlangenmensch“ mit ihrer Beweglichkeit und natürlich dürfen auch unsere Zirkusponys, Hunde und Tauben, denen es bei uns sehr gut geht zeigen, was sie können. Eine tolle Show für die ganze Familie.“


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