Militärputsch in Bolivien, Protestdemo in Wien.
Militärputsch in Bolivien, Protestdemo in Wien.

BEZIRK KREMS. Am 10. November fordert der General Williams Kaliman Romero der Bolivianischen Streitkräfte den demokratisch gewählten Präsidenten Boliviens zum Rücktritt auf. Hintergrund waren Tumulte und Schlägereien von rechtsextremen Gruppen wegen angeblichen Wahlbetrugs bei den Wahlen. Die Polizei besetzte das Parlament und jagte die Abgeordneten hinaus. Beide Herren waren vorher in den USA:
Evo Morales hatte bereits Neuwahlen beschlossen, willigte dann aber der
Rücktrittsforderung mit der Hoffnung, dadurch ein Blutvergießen zu verhindern, ein.

Bemerkenswert dabei ist, dass in USA bereits Anfang Oktober der stattfindende Putsch in Bolivien bekannt war. Fünf Häuser in denen sich Wahlcomputer befanden wurden abgefackelt, ein illegal angeschlossener Computer war vorhanden und die Wahlkommission bestand aus überwiegend amerikanischen Kontrolloren.

Am 4. November 2019 stoppte Evo Morales den im Dezember 2018 abgeschlossenen Lithiumliefertragvertrag mit Deutschland. Sein Plan war, das Lithium zu verstaatlichen und im eigenen Lande zu verarbeiten.
4 Tage vor der geplanten Verstaatlichung wurde der geplante Putsch durch die Polizei und dem Militär durchgezogen.

Jeannine Anez, eine Frau aus dem Rechtsextremen Lager, setzte sich sofort selbst als neue Präsidenten Boliviens ein und bot Militär und Polizei volle Straffreiheit bei Ermordung von Demonstranten an.
Eine Pseudoregierung bot den Hinterbliebenen der 35 ermordeten Opfer € 6000 Entschädigung an.
Bedingung: „Keine Klage bei einem Internationalen Gerichtshof“.
Die Hinterbliebenen lehnen dieses angebotene Judesgeld ab

Von Deutschland wurde die selbsternannte Präsidentin sofort als rechtmäßige Regentin Boliviens anerkannt. Deutschland will sich mit dieser raschen Anerkennung einen Anteil an dem für die Autoindustrie so wichtige Rohstoff Lithium sichern. 70 % von diesem weißen Gold, wie Lithium auch genannt wird, befinden sich auf dem Bolivischen Hochland.
Wie glaubwürdig ist ein angeblich demokratischer regierter europäischer Staat, der mit solchen Aktionen arbeitet, wirklich?
Waren die verantwortlichen Herren der öffentlichen Medien von den USA mit Sanktionen bedroht worden, wenn sie über die wirklichen Vorgänge in Bolivien berichten würden?

Autor:

Franz Bauer aus Krems

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