Stuwerviertel - & Praterprostitution
- hochgeladen von Erich Weber
12.04.2012 Stuwerviertel - & Praterprostitution
Die Prostituierten sind zumindest tagsüber aus dem Stuwerviertel in Wien Leopoldstadt vertrieben. In der Umgebung befinden sich einige Day - & Nightclubs in denen der Prostitution nachgegangen wird. So wurde bis zum Verbot in der Umgebung immer wieder der Liebesdienst angeboten zu jeder Tages - und Nachtzeit und das obwohl viele Kinder in der Umgebung Zuhause sind. Dementsprechend viele Schulen sind ebenso im Viertel wie auch zwei Parks mit Spielplätzen. Daher ergab sich eigentlich schon deshalb ein Prostitutionsverbot, doch kümmerte das kaum eine der Damen. Strafen zahlte man offenbar aus der Portokasse, was auch für die Betreiber der umliegenden Rotlichtlokale galt und gilt, die ja bei dem Geschäft kräftig mitnaschen!
Ein Lokalaugenschein in den letzten Tagen in der Umgebung ergab ein schauderhaftes Bild!
Am Tag stehen die Prostituierten im Bereich der Perspektivstraße über die Messestraße vorbei am Praterplatz die Südportalstraße entlang.
Neben dem noblen Messehotel, dem Praterparkplatz und vor allem dem Wurstelprater!?
Nahe den Standplätzen wo sehr, sehr viel nackte Haut zu sehen ist befindet sich die Kids Welt, ein Spielplatz mit Fahrgeschäften für Kinder im Wurstelprater! Dementsprechend viele Kinder sind dort unterwegs mit und ohne Eltern, was zwangsläufig immer wieder zu Fragen führt.
Die Erwachsenen meinen dann dazu: „weis nicht was die da tun“ oder „denen ist wohl sehr warm“ und „warten auf Freunde“ uvm.! Denn die Kinder können ja meist mit dem Wort Prostitution nichts anfangen bzw. überhaupt mit dieser Art des Gelderwebs. So sind Kinder und Erwachsene mit dem Zustand einfach überfordert!
Der Touristenbus fährt ebenso durch die „rote Meile“ und zeigt den Wien Touristen, wo man die käufliche Liebe rund um die Uhr findet. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, na ja!?
Dazu das renommierte Casino in der Perspektivstraße nahe der Ausstellungsstraße, welches ebenso Tag & Nacht von Prostituierten umringt ist, da werden sich die Gäste auch ihren Teil denken oder gar wegbleiben.
Des Nachts ist das Stuwerviertel eine sehr unsichere Gegend, da stehen auch noch die „Beschützer“ der Prostituierten herum und wehe man spricht eine der Damen schief an.
Selbiges Szenario auch beim Casino wo dubiose Typen herumstehen, sowohl als Freier als auch „Beschützer“, da kann man wirklich Angst bekommen!
Nicht selten kommt es zu Streitereien zwischen den Nutten oder zwischen Nutte und „Beschützer“, die auch schon mal handgreiflich werden.
Auch werden so immer wieder unbeteiligte Passanten mit rein gerissen in die Auseinandersetzungen oder zumindest angepöbelt.
Je später es wird desto schlimmer wird die Lage, stehen tagsüber rund 40 Prostituierten in der Gegend, so sind es des Nachts mehr als doppelt so viele.
Die nehmen dann ihre Freier mit in die Lokale im Stuwerviertel oder in die Praterwälder bzw. Parks und pöbeln nicht selten dabei. Am Rückweg zum „Standplatz“ dann versuchen sie in der Sperrzone schon wieder Freier anzuziehen oder bleiben überhaupt gleich in der Nähe ihres Lokales und suchen verbotener weise Freier.
Im Prater wird öffentlich des Nachts der Geschlechtsverkehr odgl. vollzogen, wo auch noch viele Jugendliche, ja sogar Kinder unterwegs sind!? Insbesondere wenn z.B. ein Zirkus in der Krieau gastiert oder auch dort Filmnächte, Konzerte uvm. stattfinden.
Die Polizei kontrolliert Tag & Nacht doch können sie auch nicht andauernd überall sein, schließlich ist die Leopoldstadt auch sozialer Brennpunkt, wo zahlreiche andere Einsätze zu absolvieren sind.
Ab und an patrouilliert auch der Ordnungsdienst, welcher sonst am Praterstern ist oder auch im Prater und verjagt die Nutten, nicht selten auch am Tag. So manche Anzeige geht auf deren Konto wie auch am Praterstern. Das die sich natürlich Feinde bei den „Beschützern“ machten ist auch klar, doch damit kommt man gut zurecht.
Nun wurde bekannt, dass schon bald die „Tagesprostitution“ in der Leopoldstadt verboten werden soll und erst ab 22:00 Uhr im Sommer und im Winter zw. 20:00 und 21:00 Uhr gestattet, je nach Tageslicht. So wird die Prostitution in die Nacht verbannt, wo sie nach Ansicht der Anrainer und Praterbesucher auch hingehört.
Nur müsste dann auch vom Bezirk die Standplatzproblematik geändert werden, da es wohl nicht angeht, dass gerade im Sommer die Damen beim Praterplatz stehen oder auch in der Messestraße!
So bleibt zu hoffen, dass endlich diese Art des Gelderwerbs eingeschränkt wird und vor allem noch besser überwacht. Nur so kann dem kriminellen Treiben (Zuhälterei, udgl.) Einhalt geboten werden und den Damen mehr Sicherheit geboten.
Bleibt abzuwarten wie der Bezirksvorsteher entscheidet und mit wie viel Biss er die Maßnahmen durchsetzt, zum Wohle der Damen, der Freier und vor allem der Anrainer sowie der Praterbesucher.
E. Weber / H. Dohnal
www.oesterreichmagazin.at
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