Tag der Käsekrainer
Alles Wurst, der Rest ist Käse

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Am 30. April ist "Tag der Käsekrainer". Die Käsekrainer ist mehr als eine Wurst. Sie ist ein Teil der Kultur Wiens und absoluter Kult.

LIESING. " A Eitrige mit an Bugl und am 16er Blech" - kaum ein Wiener dem diese geflügelten Worte nicht geläufig ist. Gemeint sind eine Käsekrainer mit einem Scherzerl Brot und einer Dose Bier. An jedem Würstelstand ist diese Bestellung im Minutentakt zu hören.

Die Hard Facts:

Die Käsekrainer ist eine Wurst aus leicht geräuchertem, grobem Brät aus Schweinefleisch, in die Würfel aus Emmentalerkäse eingearbeitet wurden. Richtig zubereitet präsentiert sie eine Mischung aus würzigem Fleischgeschmack und dem geschmolzenen Käse, der während des Grillvorgangs an der Oberfläche eine delikate Kruste, das „Käse-Fusserl“, bildet.

Erste Grillwurst in Wien

Uneins sind sich Käse-Krainer-Experten, was die Herkunft der Wurst-Käse-Komination angeht. Einige meinen sie stammt aus Oberösterreich, andere behaupten, dass sie von einem Salzburger Metzger erfunden wurde.
Sicher ist, dass sie Anfang der Siebziger Jahre ihren Siegeszug in Wien antrat und die Würstelstand-Kultur nachhaltig veränderte. Wurden doch damals ausnahmslos Brühwürste angeboten, sprich Wurstsorten wie die Frankfurter oder die Klobasse, die in heißem Wasser aufgebrüht werden. - mit der Käsekrainer hielt die erste Grillwurst Einzug in die Wiener Würstelszene. Und ist seither nicht mehr wegzudenken.

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