Wiener Berufsrettung
Liesings Schutzengel tragen Blau

Unfallopfer Renata (l.) mit ihrem Bruder Raul, Mutter Rica und dem Notfallsanitäter-Team der Berufsrettung Wien.
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  • Unfallopfer Renata (l.) mit ihrem Bruder Raul, Mutter Rica und dem Notfallsanitäter-Team der Berufsrettung Wien.
  • Foto: <f>Unfallopfer Renata </f>(l.) mit ihrem Bruder Raul, Mutter Rica und dem Notfallsanitäter-Team der Berufsrettung Wien.
  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

Ein falscher Schritt von Renata und das Unglück war geschehen. Zum Glück gibt es die Berufsrettung.

LIESING. Die 14-jährige Renata ist eine sehr selbstständige und verantwortungsvolle junge Dame. Tag für Tag bringt sie, bevor sie selbst in die Schule geht, ihren kleinen Bruder Raul in den Kindergarten.
Doch vor wenigen Wochen schlug das Schicksal zu.

Am Bahnhof Liesing stürzte Renata um 7.45 Uhr mehrere Stufen hinab und verlor dabei das Bewusstsein. "Ich weiß nicht mehr genau, wie es passiert ist. Das Erste, woran ich mich erinnern kann ist, dass ich am Boden lag und Rettung und Polizei sich um mich kümmerten", versucht sie zu rekonstruieren. Wie sich herausstellte, erlitt die 14-Jährige bei ihrem Sturz ein Schädel-Hirn-Trauma und mehrere Prellungen.

Emotionaler Einsatz

Die Notfallsanitäter Daniel, Michael und Bernhard waren die Ersten am Unglücksort. Für sie war es kein gewöhnlicher Einsatz. "Wir sind gut ausgebildet, aber wenn es um ein verletztes Kind geht, kann man seine Emotionen nicht ganz ausblenden", erzählt Michael. Dennoch haben alle professionell reagiert.

"Es war ein akuter Notfall. Der Rettungshubschrauber wurde sofort verständigt", ergänzt Daniel. Die Schülerin wurde umgehend ins Spital geflogen, wo sich glücklicherweise herausstellte, dass der Sturz glimpflich verlaufen war. Bereits nach zwei Tagen konnte Renata wieder entlassen werden.

Berufung statt Beruf

Für die Notfallsanitäter der Berufsrettung Wien ist ihre Arbeit mehr als nur ein Job. Und so ist der glückliche Ausgang dieses Unfalls noch nicht das Ende der Geschichte. Denn was unbedingt noch erzählt werden muss, sind die Erlebnisse des zweiten Beteiligten: des kleinen Bruders Raul. "Ich habe schnell bemerkt, dass der kleine Mann zu dem Unfallopfer gehört", berichtet Notfallsanitäter Bernhard, der sich rührend um ihn gekümmert hat.

"Er hat uns geholfen, Sachen aus dem Rettungswagen zu holen. Das hat ihn beschäftigt und abgelenkt." Er hätte sich dabei übrigens sehr geschickt angestellt, berichtet Bernhard noch. "Quasi wie ein kleiner Notfallsanitäter."

Etwas Positives hatte der Unfall noch, wie Mutter Rica erwähnt wissen will. "Die Treppen, auf denen das Unglück passierte, haben jetzt einen Antirutschbelag."

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