Nachfolger gesucht: Ein Abschied vom Flohmarkt in Mauer

Organisatorin Jutta Gaßner und ihr Helfer, Herr Aschauer, haben den Flohmarkt in Mauer mit Leidenschaft betreut.
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  • Foto: Ismail Gökmen
  • hochgeladen von Elisabeth Schwenter

LIESING. Jutta Gaßner organisiert seit zwei Jahrzehnten den Flohmarkt am Maurer Hauptplatz. Am 6. Oktober nimmt sie nun Abschied von dieser Tätigkeit und sucht einen Nachfolger, der den Flohmarkt mit Leidenschaft weiter betreuen möchte.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich Gaßner mit vollem Einsatz um den beliebten Markt, der von März bis Juni und im September und Oktober stattfindet, gekümmert. Unterstützt wurde sie dabei auch von der Bezirksvorstehung, die die Gebühr für das Magistrat übernommen hat. An 15 Ständen mit Kinderartikeln, Büchern, Schmuck, Haushaltswaren und allerlei Seltenem konnte man bislang einmal im Monat schmökern und feilschen.

Begeisterung für Mauer

"Ich freue mich darüber, dass gebrauchte Dinge nicht gleich weggeschmissen, sondern wiederverwertet und weiterverwendet werden. Mir macht es Spaß, auf den Flohmarkt zu gehen, weil man dort bestimmten Menschen regelmäßig begegnet und auch neue, ganz verschiedene kennenlernt", so Gaßner. Man könne dabei auch so manchen Schatz entdecken und als Verkäuferin könne man sich im besten Fall ein kleines Taschengeld dazuverdienen, erzählt sie von den vergangenen Jahren. Und dann ist da noch ihre Begeisterung für Mauer: "Ich lebe seit mehr als 50 Jahren hier und der Flohmarkt bringt dem Maurer Hauptplatz zumindest sechsmal im Jahr Abwechslung." Viele Leute seien extra für den Flohmarkt nach Mauer gekommen, weil sie hier die Möglichkeit gehabt hätten, schöne Dinge günstig einzukaufen: "Es freut mich, dass ich mit meiner Tätigkeit zur Belebung des Platzes beitragen konnte." Doch jetzt will die lebensfrohe Frau die Organisation abgeben. 20 Jahre seien genug. Der letzte Markt, den sie noch betreut, findet am 6. Oktober statt. Dann ist Schluss.

Wer will übernehmen?

"Es ist ja nicht viel Arbeit, den Kontakt mit den Ämtern, dem Bezirk und den Standlern zu halten und selbst verlässlich an jedem der sechs Termine vor Ort zu sein, um die Stände einzuteilen und in der Umgebung Zettel aufzuhängen", so Gaßner. "Aber ich habe ein gewisses Alter erreicht und mir persönlich ist die Organisation nach all den Jahren ein wenig zu beschwerlich geworden."

Nun hofft sie, die Organisation für die Saison 2019 in die Hände von jemand anderem legen zu können. "Jedenfalls ist es mir ein Anliegen, mich sehr herzlich zu bedanken – bei allen, die uns regelmäßig besucht haben, bei den Anrainern, beim Bezirk für seine Unterstützung und vor allem bei allen, die auf dem Maurer Hauptplatz verkauft haben."

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