E-Kompetenzzentrum in Liesing
Wiener Linien bauen Garage für 52 E-Busse
- Stadtrat Peter Hanke, Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Günter Steinbauer von den Wiener Linien (v.l.).
- Foto: BV23/Genitheim
- hochgeladen von Mathias Kautzky
In der Garage Siebenhirten erfolgte der Spatenstich für das neue E-Kompetenzzentrum der Wiener Linien. In einem begrünten Gebäude wird es bis Ende 2023 Infrastruktur für Ladung, Instandhaltung und Servicetätigkeiten für 52 E-Busse geben. Das Ziel: Emissionsfreie Öffis verstärkt einzusetzen.
WIEN/LIESING. Die Busse der innerstädtischen Linien 2A und 3A sind bereits seit 2013 elektrisch unterwegs. Die Wiener Linien wollen bis 2025 aber auch sieben weitere Linien im Süden Wiens auf E-Busse umstellen. Dafür wird nun in der Ketzergasse 200 in Siebenhirten ein neues E-Kompetenzzentrum mit Infrastruktur für Ladung, Instandhaltung und Servicetätigkeiten für 52 E-Busse errichtet.
Ökologische Bauweise, Energieeffizienz und die Klimaaktiv-Kriterien werden beim Bauprojekt großgeschrieben. So wird das Dach der Busgarage mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet sein, die Strom zur Ladung der Busse produziert. Die begrünte Fläche darunter wirkt nicht nur kühlend, sondern speichert auch Regenwasser und filtert Luftschadstoffe sowie Feinstaub aus der Luft.
Nachhaltiges Projekt: Holz statt Beton
Die Abwärme der Ladegeräte wird wiederum für das Beheizen der Aufenthaltsräume und des Werkstättengebäudes benutzt. Bei der Erweiterung des bestehenden Expedits wird auf Holz statt auf Beton gesetzt. "Ein rundherum nachhaltiges Projekt der Wiener Linien!" freut sich Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof (SPÖ).
- Das neue E-Kompetenzzentrum liegt in der Ketzergasse 200.
- Foto: Wiener Linien/Robert Peres
- hochgeladen von Mathias Kautzky
"Die Wiener Linien tragen maßgeblich zum Klimaschutz bei und zählen auch in Sachen E-Mobilität europaweit zu den Vorreitern", sagt Öffi-Stadtrat Peter Hanke (SPÖ). "Mit dem E-Kompetenzzentrum in Siebenhirten bauen die Wiener Linien diese Rolle im Bereich der emissionsfreien Mobilität noch weiter aus und setzen damit neue Standards beim Klimaschutz.“
Nominiert für den Staatspreis
Grüne Technologien im Fahrzeug- und Gebäudesektor spielen beim Kompetenzzentrum ideal zusammen, darum wurde das Projekt für den Staatspreis Mobilität 2021 in der Kategorie „Klimafreundliche Technologien. Nachhaltige Wertschöpfung.“ nominiert.
- So schaut die Visualisierung des Bauprojekts aus.
- Foto: Architekturbüro AH3
- hochgeladen von Mathias Kautzky
„Damit die Mobilitätswende gelingen kann, braucht es innovative Ansätze und emissionsfreie Fahrzeuge", sagt Günter Steinbauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wiener Linien. "Nicht nur die E-Bus-Flotte spart CO2 ein, auch das E-Kompetenzzentrum selbst. Durch den effizienten Einsatz von Ressourcen und neuester Technologie werden pro Jahr 34.000 Kilo CO2 eingespart.“ Wann wird das neue E-Kompetenzzentrum fertig sein? Ende 2023 soll es den regulären Betrieb aufnehmen.
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