20.10.2016, 22:00 Uhr

Verein für Marktler Industriegeschichte unterwegs in Niederösterreich

Die 25 Teilnehmer vor der Firma ZKW Lichttechnik. (Foto: M. Trattner)

Lilienfelder besuchten Buntmetall Amstetten und ZKW Lichttechnik

LILIENFELD. Dienstag begaben sich 25 Teilnehmer bei der durch Vereinsobmann Ferdinand Kickinger organisierten Exkursion zunächst nach Amstetten. Nach einer kurzen allgemeinen Information über das Amstettner Werk, das 1904 gegründet wurde, vorübergehend auch Teil der AMAG-Gruppe war und durch ein „Management-Buy-Out“ privatisiert wurde, folgte die Führung durch die Produktionshallen. Das Werk gehört seit 1999 zur Wieland-Gruppe, welche in 19 Ländern dieser Erde produziert. Im Amstetten werden Rohre, Kabelklemmen, Teile für die E-Industrie und den Maschinenbau aus Kupfer-und Kupferlegierungen hergestellt.
Nach über zwei Stunden interessanter Besichtigung entspannte die Gruppe in Wieselburg beim Mittagessen, ehe am Nachmittag die Werksbesichtigung bei der Firma ZKW Lichttechnik folgte.
Das Unternehmen wurde 1948 von Karl Zizala gegründet und begann ursprünglich mit einfachen Leuchten für Fahrräder und Mopeds, entwickelte sich weiter zum Hersteller von Leuchten für Automobile und konnte in den 1980er-Jahren durch einen Großauftrag von BMW richtig wachsen. Heute ist ZKW einer der drei wichtigsten Hersteller von Fahrzeugleuchten und hat an acht Standorten weltweit 6.500 Mitarbeiter.
Bei der Heimafahrt gönnten sich die Lilienfelder noch einen Abstecher zum Heurigen.
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