23.06.2017, 11:16 Uhr

Grüne Initiative zur Rettung der Haltestelle Pasching nimmt Fahrt auf

Die Grünen Linz-Land (im Bild: Klaus Gutschireiter und Regina Jaschke) kämpfen um die Bahnhaltestelle Pasching. (Foto: Die Grünen Linz-Land)
Die Grünen kämpfen gemeinsam mit Paschingern seit Monaten für Erhalt der Haltestelle.

PASCHING (red). „Ich sehe wieder Licht am Ende des Tunnels“, ist der Grüne Verkehrssprecher Severin Mayr nach einer Beratung zum Erhalt der Bahnhaltestelle Pasching im Ausschuss vorsichtig optimistisch. „Mittlerweile ist klar, dass die Allianz für einen Erhalt der Haltestelle immer größer wird. Überwog bislang eher die Ablehnung, scheint es mittlerweile Mehrheitsmeinung zu sein, dass ein Einsatz auf allen Ebenen die Haltestelle doch noch sichern kann.“
Im Ausschuss wurde signalisiert, dass durch intensivierte Gespräche mit dem Bund und den ÖBB doch noch ein positives Ende der Auseinandersetzung möglich sei. Für weitere Informationen und vertiefende Planungen und Diskussionen wurde der Antrag dem Unterausschuss zugewiesen.

Haltestelle nicht mehr vorgesehen

Gemäß den Plänen der ÖBB sollte im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Westbahn die Haltestelle in Pasching aufgelöst werden. Dagegen haben die Grünen gemeinsam mit der SPÖ im OÖ. Landtag einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag eingebracht. „In erster Instanz wurde der Dringlichkeitsantrag aber von ÖVP und FPÖ niedergestimmt. Im Ausschuss kommt jetzt aber zum ersten Mal Bewegung in die Sache. Es ist ein erfreuliches Zeichen, dass nun auch der Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner signalisiert, die Haltestelle erhalten zu wollen“, so Mayr.
„Der viergleisige Ausbau der Westbahn befindet sich in der Phase der Umweltverträglichkeitsprüfung, das S-Bahn-System für den Großraum Linz ist auf Schiene. „Wir brauchen den Öffi-Ausbau dringend im Kampf gegen den Stau! Wir brauchen mehr Haltestellen, nicht weniger. Pasching muss auch in Zukunft mit einer Haltestelle an die Westbahn angebunden sein, sonst würden massive Verschlechterungen im öffentlichen Nahverkehr drohen“, warnt Mayr.
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