23.03.2017, 10:46 Uhr

Ein geschlossener Kreislauf

Andreas Bawart, Geschäftsführer von Banner. (Foto: Banner Batterien)
Bei Banner Batterien werden ausgediente Fahrzeugbatterien zu 100 Prozent wieder aufbereitet.

Die Anforderungen der Auto-industrie an ihre Zulieferer sind in den vergangenen Jahren gestiegen – auch was das Thema Nachhaltigkeit betrifft. Banner hat schon vor 50 Jahren begonnen, verbrauchte Batterien zu recyceln und das aufbereitete Material wieder in die Produktionskette von Neuprodukten einzuführen. Banner stellt seit 80 Jahren als einziger österreichischer Hersteller Starterbatterien her. In den Werkstätten und Vertriebsstellen werden Altbatterien in Spezialcontainern bis zur Abholung durch Banner gesammelt. Bei einem Spezialbetrieb in Österreich werden die Rohstoffe, die in den Fahrzeugbatterien enthalten sind, wie Blei, Schwefelsäure und Kunststoff, zu 100 Prozent recycelt.
„Als bleiverarbeitendes Unternehmen nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt sehr ernst. So wird das wiederaufbereitete Blei von uns im Produktionsprozess zu 95 – 98 Prozent verwendet. Zusätzlich recyceln wir Schlacken im Produktionsverfahren, wobei metallische Bleireste zurückgewonnen werden“, betont Andreas Bawart, Geschäftsführer von Banner Batterien.
Banner konnte so in den vergangenen 20 Jahren gemeinsam mit dem Umweltforum Starterbatterien (UFS) österreichweit mehr als 15 Millionen verbrauchte Fahrzeugbatterien sammeln und dem Recyclingkreislauf zuführen - das bedeutet 160.000 Tonnen Blei, die wiederaufbereitet wurden.

Start-Stopp-Batterien

Mehr als 70 Prozent aller 2016 neu zugelassenen Personenkraftwagen sind bereits mit einer Motor-Start-Stopp-Funktion ausgestattet. Die innovative Batterietechnologie trägt maßgeblich zu einer Sprit- und CO2-Ersparnis von fünf bis acht Prozent zu vergleichbaren Fahrzeugen ohne Micro-Hybrid-Antrieb bei. Banner Batterien ist ein Pionier bei Start-Stopp-Batterien, produziert in Österreich und liefert diese an Autohersteller wie Audi, BMW, Porsche, Seat, Volvo oder Volkswagen. „Umweltschutz und Ressourcen-Schonung spielen seit jeher in unserem Unternehmen eine Schlüsselrolle. Besonders stolz macht uns dabei die Tatsache, dass dank der von uns 2016 gelieferten Start-Stopp-Batterien bis zu 35 Millionen Liter Treibstoff und bis zu 85.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden konnten“, unterstreicht Bawart. ^WERBUNG
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.