Tierrettung Icara
An sieben Tagen für verletzte und entlaufene Tiere im Einsatz

Die 18-jährige Judith Entlesberger und der 21-jährige Lukas Riedl gründeten gemeinsam die Tierrettung Icara.
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  • Die 18-jährige Judith Entlesberger und der 21-jährige Lukas Riedl gründeten gemeinsam die Tierrettung Icara.
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Schon seit frühester Kindheit rettet er in Not geratene Tiere – Lukas Riedl gründete im Sommer gemeinsam mit seiner Partnerin Judith die Tierrettung Icara. Seitdem rücken die beiden etwa 30 Mal im Monat zu Einsätzen in ganz Oberösterreich aus.

LINZ. "Die Idee zur Gründung der Tierrettung kam mir, als ich im letzten Jahr selbst eine gebraucht hätte, weil niemand sich zuständig fühlte", erzählt Lukas Riedl. Als der 21-jährige Linzer dann seine 18-jährige Freundin Judith Entlesberger kennenlernte, entschlossen sich die beiden gemeinsam eine Tierrettung zu gründen. "Da sich unsere Interessen im Bereich des Tierschutzes und des aktiven Tierrettungsdienstes deckten, war sie die perfekte Partnerin dafür", berichtet Riedl. Seit Juli 2021 gibt es daher die Tierrettung Icara mit Sitz in Ebelsberg.

Lukas Riedl und Judith Entlesberger sind nicht nur ein gutes Team, sondern auch privat ein Paar.
  • Lukas Riedl und Judith Entlesberger sind nicht nur ein gutes Team, sondern auch privat ein Paar.
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Tierrettung ist zweiter Vollzeitjob

Neben seinem Vollzeitjob als Systems Engineer ist Riedl als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz und als Feuerwehrmann bei der freiwilligen Feuerwehr Ebelsberg aktiv. Auch Freundin Judith, die gerade ihre Ausbildung als Bautechnische Zeichnerin beim Magistrat Linz absolviert, war davor leidenschaftliche Feuerwehrfrau bei der FF Ernsthofen. Die Tierrettung hat mittlerweile das Ausmaß eines zweiten Vollzeitjobs erreicht. "Neben dem aktiven Tierrettungsdienst übernehme ich auch noch diverse organisatorische Tätigkeiten und bin Schriftführerin im Verein", berichtet Entlesberger, "da kommen so 25 bis 30 Stunden zusammen." Bei Riedl sieht es ähnlich aus. 

Die beiden sind an sieben Tagen in der Woche für verletzte oder entlaufene Tiere im Einsatz. Ausgerückt wird etwa 30 Mal pro Monat.
  • Die beiden sind an sieben Tagen in der Woche für verletzte oder entlaufene Tiere im Einsatz. Ausgerückt wird etwa 30 Mal pro Monat.
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Rund 30 Einsätze im Monat

Rund 30 Mal rücken die beiden Tierretter pro Monat aus. Was sie antreibt, ist das Gefühl, den Tieren zu helfen: "Nicht tatenlos dazusitzen, sondern alles in meiner Macht stehende zu tun, um Tieren ein schönes Leben zu bescheren, ist das Wichtigste für mich", betont Entlesberger. "Zu hören, dass eine angefahrene Katze wieder mit ihrer Familie vereint ist oder dass ein verletzter Vogel wieder in die Natur entlassen werden konnte, sind für mich die schönsten Erlebnisse", ergänzt Riedl.

Schlangenalarm im Linzer Süden

An sieben Tagen in der Woche sind die zwei für verletzte und entlaufene Tiere im Einsatz – manchmal auch zu exotischen Einsätzen. "Vergangene Woche wurden wir nach Kleinmünchen in ein Mehrparteienhaus gerufen, da dort eine Schlange gesichtet worden sei", erzählt Riedl, "gefunden haben wir sie am unübersichtlichen Dachboden zwar nicht, aber wir sind mit der Hausverwaltung in Kontakt." Die BezirksRundSchau berichtete. Für Entlesberger zählte der Rettungseinsatz bei einem verletzten Biber zu den persönlichen Highlights.

Vergangene Woche wurde die Tierrettung aufgrund einer Schlangensichtung in einem Mehrparteienhaus gerufen. Das Tier wurde am unübersichtlichen Dachboden nicht gefunden.
  • Vergangene Woche wurde die Tierrettung aufgrund einer Schlangensichtung in einem Mehrparteienhaus gerufen. Das Tier wurde am unübersichtlichen Dachboden nicht gefunden.
  • Foto: Tierrettung Icara
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So kann man die Tierretter unterstützen

Über weitere Hilfe freuen sich die zwei Tierretter: "Ganz gleich, ob mit einer finanziellen Unterstützung, oder aktiv im Tierrettungs-Einsatzdienst ist uns jede Hilfe willkommen." Alle Infos dazu finden Interessierte auf der Website der Tierrettung Icara.

Schlangenalarm im Linzer Süden

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