Rechtsextremismus
Gedenktafel mit Hakenkreuz beschmiert

Der Vorsitzende des Bundes Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen Samuel Puttinger vor dem beschmierten Schild.
  • Der Vorsitzende des Bundes Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen Samuel Puttinger vor dem beschmierten Schild.
  • Foto: Samuel Puttinger
  • hochgeladen von Silvia Gschwandtner

Das Schild am Büro des „Bundes Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen Oberösterreich“ in der Weißenwolffstraße in Linz wurde in der Nacht auf Mittwoch mit einem blauen Hakenkreuz beschmiert.

LINZ. „Wir sind entsetzt über diese rechtsextreme Schmiererei und werden sofort Anzeige erstatten“, so der Vorsitzende des Bundes, Samuel Puttinger. Entsetzt über diese Hakenkreuz-Schmiererei zeigten sich auch die SPÖ-Sprecherin für Erinnerungskultur, Sabine Schatz und die Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich Birgit Gerstorfer. "Dieser Angriff auf die FreiheitskämpferInnen ist ein Angriff auf die gesamte Sozialdemokratie. Es ist beschämend, dass Schwarzblau Rechtsextremismus in Oberösterreich offenbar noch immer nicht als Bedrohung wahrnehmen wollen", so Gerstorfer.

OÖ Spitzenreiter bei rechtsextremen Straftaten

Erst vergangenes Wochenende hat Sabine Schatz in einer Anfragebeantwortung die aktuellen Zahlen über rechtsextreme Straftaten aus dem Innenministerium erhalten. Demnach ist Oberösterreich weiterhin negativer Spitzenreiter mit einem Anstieg rechtsextremer Tathandlungen von 152 (2018) auf 187 (2019). Auch die Anzeigen nach dem Verbotsgesetz sind in Oberösterreich von 185 (2018) auf 236 (2019) gestiegen.

Autor:

Silvia Gschwandtner aus Linz

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