Aufwertung für Industriegebiet
Gestaltungsbeirat gibt Pläne für neues Swietelsky-Hauptquartier frei
- Das neue Swietelsky-Bürogebäude im Industriegebiet erzeugt durch seine innovative Fassadengestaltung mit integrierten PV-Paneelen rund die Hälfte seines Energiebedarfs durch die Sonne.
- Foto: Swietelsky
- hochgeladen von Silvia Gschwandtner
Im zweiten Anlauf konnten die Pläne des neuen Swietelsky-Hauptquartieres im Linzer Industriegebiet den Gestaltungsbeirat überzeugen. Lob gab es vor allem für die innovative Integration nachhaltiger Energiequellen in der Fassade.
LINZ. Bei der Erstbegutachtung des Projekts im Gestaltungsbeirat im Frühsommer wünschten sich die Expertinnen und Experten eine detaillierte Ausarbeitung für das geplante neue Swietelsky-Headquarter am Boschweg. Für die Wiedervorlage gestern – 20. November – holte sich das Swietelsky-Projektteam und Architekt Dietmar Feichtinger Unterstützung von führenden Expertinnen und Experten in den Bereichen Energy Design, Mobilität und Freiraumplanung – und konnte überzeugen.
Hälfte des Energiebedarfs über PV-Anlage gedeckt
Ein wesentlicher Punkt betrifft die Nachhaltigkeit des neuen Hauptquartiers. Mit einer in das Gebäude integrierten Photovoltaik-Anlage – PV-Paneele werden dabei an der gesamten Gebäudehülle angebracht – kann rund die Hälfte des Energiebedarfs für den rund 70 Meter hohen Büroturm gedeckte werden. Über eine Wärmepumpe und Wärmetauscher wird das Grundwasser sowie oberflächennahe Geothermie zur Kühlung oder als Wärmequelle genutzt. Ein Highlight des Bauprojektes ist auch die großzügige Grünraumgestaltung. An das Swietelsky-Headquarter soll ein Stück wilde Natur in Form eines 1.900 Quadratmeter großen Parkareals grenzen.
"Pionierprojekt im Bereich Energieeffizienz"
„Das innovative, moderne Hochhaus ist ein Pionierprojekt im Bereich der Energieeffizienz von Hochhäusern. Es verleiht der Umgebung nicht nur eine neue Dimension, sondern steigert auch die Aufenthaltsqualität und wertet das gesamte Linzer Industriegebiet auf", lobt Stadtrat Dietmar Prammer (SPÖ) die Pläne. Als nächster Schritt folgt die Einreichung der Baupläne.
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