Für Mitarbeitende
DynaTrace schafft modernen zweisprachigen Betriebskindergarten in Linz
- V.l.: Martin Hajart (ÖVP), Obmann des DynaSprouts-Betreibers Familienbund Oberösterreich, Pädagogin Jasmin Öhner, DynaSprouts-Gesamtleitung, Thomas Stelzer (ÖVP), Landeshauptmann von Oberösterreich, Dynatrace-Mitgründerin Sok-Kheng Taing, der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) und Moritz König, STEAM-Koordinator von DynaSprouts, bei einem Experiment im DynaSprouts-Labor mit Kindern, die den Kindergarten und die Krabbelstube besuchen.
- Foto: Hermann Wakolbinger
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DynaTrace hat am Linzer Standort mit "DynaSprouts" eine 2.850 Quadratmeter große betriebliche Kinderbetreuung für bis zu 90 Kinder geschaffen. Kindergarten und Krabbelstube setzen dort auf lange Öffnungszeiten und bilinguale Betreuung, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Anwerbung internationaler Mitarbeiter:innen zu erleichtern. Was die Einrichtung besonders einzigartig macht, sind die Außenflächen am Dach des Firmengebäudes.
LINZ. Das Software-Unternehmen DynaTrace hat an seinem Linzer Standort eine betriebliche Kinderbetreuungseinreichtung für seine Mitarbeiter:innen errichtet. "DynaSprouts" umfasst einen Betriebskindergarten samt Krabbelstube und soll die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Der Name leitet sich vom englischen Wort "sprouts" ab, das so viel wie "Sprösslinge" bedeutet. Die Betreuungseinrichtung befindet sich zum Teil am Dach des Firmengebäudes und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 2.850 Quadratmetern. Dort können 90 Kinder – davon 30 in der Krabbelstube und 60 im Kindergarten – in je drei Gruppen betreut werden. Zurzeit sind die Betreuungskapazitäten noch nicht voll ausgelastet, ab September 2028 soll DynaSprouts in Vollbetrieb übergehen.
- Die Terassen von DynaSprouts umfassen 1.600 Quadratmeter und bieten einen weiten Blick über Linz.
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Bilinguale Erziehung
Mit DynaSprouts will das Unternehmen seinen Angestellten den Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Karenz erleichtern. Damit auch eine Vollzeitbeschäftigung mit einer Familie vereinbart werden kann, sind Kindergarten und Krabbelstube montags bis donnerstags von 7.15 bis 17.15 Uhr und freitags von 7.15 bis 15 Uhr geöffnet. "Das Angebot ist vor allem für Frauen wichtig, die nach der Elternzeit wieder arbeiten wollen", sagt Sok-Kheng Taing, Mitbegründerin von DynaTrace. Wie viel Geld in die Errichtung von Kindergarten und Krabbelstube geflossen ist, wolle man nicht bekannt geben. Die zu zahlenden Beiträge für Eltern sind mit 137 Euro pro Monat gleich hoch wie in öffentlichen Kinderbetreuungseinrichtungen in Oberösterreich.
- Die 12 Pädagog:innen bei DynaSprouts sind entweder deutsche oder englische Muttersprachler:innen und beherrschen die jeweils andere Sprache fließend.
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Internationale Mitarbeiter:innen
Die bilinguale Betreuung bei DynaSprouts zieht außerdem internationale Arbeitskräfte an. "Wir haben seit Kurzem eine Mitarbeiterin aus dem amerikanischen Silicon Valley, die ohne unser zweisprachiges Betreuungsangebot für ihren vierjährigen Sohn nicht nach Oberösterreich hätte übersiedeln können", so Sok-Kheng Taing. Die 12 Pädagog:innen bei DynaSprouts sind entweder deutsche oder englische Muttersprachler:innen und beherrschen die jeweils andere Sprache fließend. Jeder und jede von ihnen spricht mit den Kindern konsequent in der eigenen Muttersprache – ein Konzept, dass sich "eine Person, eine Sprache" nennt. Das soll den "Sprösslingen" ermöglichen, beide Englisch und Deutsch auf natürliche Art zu lernen.
- Hartboden- und Barfußbereiche, Schaukeln, Baumhäuser und "Matschecken" sind unter anderem in den Außenbereichen zu finden.
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Kindergarten am Dach
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) lobt das Angebot als Leuchtturmprojekt, von dem sich auch öffentliche Kindergärten in ganz Oberösterreich etwas abschneiden können: "Wenn Gemeinden wachsen wollen, muss es auch eine gescheite Kinderbetreuung geben." Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) sieht auch in der Bauweise von DynaSprouts großes Potenzial für Linz: "Freiflächen für Kindergärten sind in dicht bebauten Ukmgenbungen nicht so leicht zu finden. DynaSprouts zeigt, dass man aber gut auf Dächer ausweichen kann."
- Die Außenanlagen der betrieblichen Kinderbetreuung befinden sich auf Terassen.
- Foto: MeinBezirk
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Das wurde durch die Zusammenarbeit von mehreren Akteuren möglich. Neben Bauherrn Neunteufel GmbH wurde mit studio blaugruen und Planet architects zusammengearbeitet.
Fokus auf "STEAM"-Bereiche
Die Terrassen von DynaSprouts umfassen 1.600 Quadratmeter und bieten einen weiten Blick über Linz. Hartboden- und Barfußbereiche, Schaukeln, Baumhäuser und "Matschecken" sind unter anderem dort zu finden. Im Innenbereich helfen etwa eine Werkstatt und ein eigenes Labor dabei, den Kindern die sogenannten "STEAM"-Bereiche näherzubringen. STEAM steht für Science/Wissenschaft. Technology/Technologie, Engineering/Ingenieurswesen, Art/Kunst und Mathematics/Mathematik. Wasserspielzonen oder Entspannungsräume sollen zudem die Neugier und Kreativität fördern. Sok-Kheng Taing sieht in der Beschäftigung mit Naturwissenschaften und Technik den Schlüssel, um langfristig mehr Frauen für den IT-Bereich zu gewinnen.
- In einer Werkstatt können die Kinder unter Aufsicht verschiedene Dinge bauen.
- Foto: MeinBezirk
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"Wir als Familienbund unterstützen, was Familien und Kindern guttut. In enger Zusammenarbeit haben wir deshalb ein engagiertes pädagogisches Team für DynaSprouts aufgebaut", sagt Martin Hajart, Obmann des DynaSprouts-Betreibers Familienbund Oberösterreich (ÖVP). Das Team des OÖ Familienbund wird von Jasmin Öhner und Moritz König geleitet. "Wir schlagen ein neues Kapitel in der Kinderbildungs- und betreuung in Oberösterreich auf", so die beiden.
- Im Labor werden den Kindern spielerisch die Naturwissenschaften nähergebracht.
- Foto: MeinBezirk
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