22.11.2016, 18:00 Uhr

„Sie zitterten wie eine schweinerne Sulz“

Wann? 01.12.2016 19:00 Uhr

Wo? Ars Electronic Center, Ars-Electronica-Straße 1, 4040 Linz AT
Donau bei St. Nikola im Strudengau (Foto: Stadt Grein)
Linz: Ars Electronic Center | LINZ, GREIN. Deep Space LIVE bringt im Ars Electronica Center am Donnerstag, 1. Dezember, 19 Uhr: Donau-Sagen um Linz, Grein. Elisabeth Schiffkorn, Verein Kultur Plus und Karl Hohensinner, Stadtarchivar von Grein, präsentieren an diesem Abend einige dieser Sagen rund um die Stadt Linz . Sprecher: Christian Hochgatterer, Greiner Dilettanten.
Einzigartige Bilder sind auf 16 mal 9 Meter Wand- und noch einmal 16 mal 9 Meter Bodenprojektion zu erleben.Seit der Frühzeit ist die Donau Verkehrsader für Reisende, Händler, Ritter, Kreuzfahrer und Pilger. Viele Reiseschriftsteller verfassten Berichte, in denen auch Sagen eine Rolle spielen. So schrieb „Abraham a Sancta Clara,1645 bis 1708, über die Donau bei Grein: „So jemand auf dem Wasser nach Österreich zu fahren vorhabend ist, jagt ihm kein Ort mehrere Furcht ein als Grein. Das Weibergeschlecht trägt zuvorderst davor eine Abscheu, und wenn man nur einige Meldung davon tut, zittern sie schon wie eine schweinerne Sulz.“ Eintritt drei Euro oder gültiges Museumsticket. Reservierung unter 0732 7272 51 oder center@aec.at

Deep Space LIVE – weltweit einzigartig
Seit August 2015 bietet das Ars Electronica Center seinen BesucherInnen etwas, das es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. 16 mal 9 Meter Wand- und noch einmal 16 mal 9 Meter Bodenprojektion, Lasertracking und 3-D-Animationen haben den Deep Space schon bisher zu etwas ganz Besonderem gemacht. Das wird jetzt noch getoppt: Nach einer technischen Rundumerneuerung werden hier Bildwelten in 8K-Auflösung projiziert und auf ein völlig neues, ein noch nie dagewesenes Level gehoben! Full-HD und 4K, das war gestern. 8K ist angesagt, zumindest im neuen Deep Space des Ars Electronica Center.

Donausagen in alten Ansichten von

Karl Hohensinner und Elisabeth Schiffkorn:

Die Donau ist ein besonderer Strom. Sie führt durch halb Europa. Seit der Frühzeit ist sie Verkehrsader für Reisende, Händler, Ritter, Kreuzfahrer oder Pilger. Eroberer nutzten den Strom um rasch vorwärts zu kommen. An besonderen Stellen entstanden Ansiedelungen, besonders dort, wo Altwege in Nord-Südrichtung den Strom kreuzen. Schicksale ganzer Völker entschieden sich an der Donau. Von manchen dieser Ereignisse erzählen Sagen.
Von den bedeutendsten Orten entstanden Zeichnungen, Lithografien und Fotos. Besonders gefahrenvolle Abschnitte wie der Greiner Strudel hatten es den Künstlern angetan. Reiseschriftsteller verfassten Berichte, in denen auch Sagen eine Rolle spielen. Die Sammlung der Ortsbildansichten des OÖ. Landesmuseums und die Bestände des Stadtmuseums Nordico enthalten Werke, die diese sagenhaften Donauorte in verschiedenen Epochen darstellen.

BilderStadt Grein, BezirksRundschau (1)
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