07.11.2017, 12:40 Uhr

Urlaubsverhalten in der modernen Arbeitswelt

Auf Einladung von Markus Raml (4. v. l.) und Dietmar Maier (LT1, 2. v. li.), diskutierten Experten beim Raml und Partner Forum. (Foto: Raml und Partner Forum)

Der Trend ist eindeutig: Freizeit und Lebensgenuss stehen immer stärker im Mittelpunkt des österreichischen Bewusstseins. Das Raml und Partner Forum beschäftigte sich kürzlich mit den Themen Urlaub und Burn-out.

Für das aktuelle Raml und Partner Forum hat das Meinungsforschungsinstitut Imas den heutigen Wellnesstrend und das Urlaubsverhalten näher unter die demoskopische Lupe genommen. Für jeden zweiten Österreicher hat Freizeit eine sehr große Bedeutung, der Lebensgenuss für 46 Prozent. Im Urlaub stehen für unselbständig Erwerbstätige vor allem drei Aspekte im Vordergrund: Erholen und Auspannen, eine Reise unternehmen bzw. einen Ausflug machen und einem Hobby nachgehen. Die absolute Mehrheit dieser Gruppe (52%) spricht sich für mehr Urlaub aus, wobei eine nahezu ident große Gruppe (45%) zufrieden mit der aktuellen Situation ist. Übrigens scheint das Klima in den österreichischen Betrieben rund um die Urlaubsplanung sehr konfliktarm zu sein. Zwei Drittel sehen hierbei eher keine oder überhaupt keine Schwierigkeiten, nur für eine Minderheit von vier Prozent stellt sich dies als sehr schwierig heraus.

Burn-out keine Modeerscheinung

Die Kenntnis des Begriffs "Burn-out" ist hoch, neun von zehn Österreichern haben diesen Begriff schon einmal gehört oder gelesen. Burn-out ist in den Augen der Gesamtbevölkerung sicher keine Modeerscheinung, sondern eine ernstzunehmende Krankheit. In den Ergebnissen gilt als Faustregel, dass diese Krankheit aber nicht nur mit steigendem Druck und Geschwindigkeit am Arbeitsplatz, sondern auch mit privaten Ursachen zu tun hat. Faktoren für die Burn-out-Prävention sind ausreichender Schlaf, gute Abgrenzungsfähigkeiten zum eigenen Job und ein gut bewältigbares Arbeitspensum.
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