16.05.2018, 21:44 Uhr

Linzer Softwareunternehmen MIC feiert 30-Jahres-Jubiläum mit Standorteröffnung in Mexiko City

Linz: MIC | Ein klassischer „Hidden Champion“ unter den international aufgestellten Unternehmen in Oberösterreich feiert sein 30-Jahres-Jubiläum. Das Linzer Softwareunternehmen MIC (Managing International Customs and Trade Compliance) ist mit rund 300 Mitarbeitern und Niederlassungen in Deutschland, der Schweiz, den USA sowie Thailand und seit kurzem auch in Mexiko City der weltweit führende Anbieter für globale Zoll- und Trade-Compliance-Softwarelösungen. Multinational vernetzte Konzerne wie Daimler, Ford, VW, BMW, GM, MAN, Audi, Scania, Nokia, HP, Siemens, Exxon Mobile, P&G, Magna Steyr, Bosch, IKEA, Fiat, Volvo, Triumph uvm. vertrauen ihre internationale Zollabwicklung MIC an.

500 Kunden in 50 Ländern

Die internationale Zollabwicklung und die Erfüllung der damit verbundenen gesetzlichen Anforderungen stellen einen kritischen Bestandteil der internationalen Warenströme dar. In dieser sehr speziellen Marktnische hat sich MIC als Marktführer noch vor SAP und einigen wenigen großen amerikanischen Anbietern etabliert. Aktuell wird die MIC Software für Zoll und Außenhandel von mehr als 500 Kunden in rund 50 Ländern verwendet.

Eröffnung der Niederlassung in Mexiko City

Ein weiterer Expansionsschritt wurde am 1. Mai mit der Eröffnung einer Niederlassung in Mexico City gesetzt. MIC bedient bereits seit mehreren Jahren Kunden aus den unterschiedlichsten Industrien mit Zoll- und Trade-Compliance-Softwarelösungen für Mexiko. Mit dem neuen MIC-Standort sollen Kundenanforderungen noch stärker regional unterstützt werden.

Hälfte der weltweit produzierte Autos mit Software von MIC

Insbesondere im Bereich der Automobilindustrie ist die Marktführerschaft besonders ausgeprägt. So hat sich MIC mit 29 Prozent Marktanteil (nach weltweitem Gesamtumsatz in dieser Sparte) die Marktführerschaft in der globalen Automobilbranche erarbeitet und liegt damit in diesem Bereich vor Thomson Reuters mit 12 Prozent und SAP mit 11,2 Prozent (Quelle: ARC Advisory Group / ARC Market Analysis 2017 / Global Trade Management Worldwide Market 2016 – 2021). „Bei jedem exportierten Fahrzeug muss nachweisbar sein, woher die Einzelteile stammen. Daraus ergibt sich, wie diese zu verzollen sind. Dafür programmieren wir eine spezifizierte Software. Von den weltweit jährlich 60 Millionen produzierten Autos kommt etwa die Hälfte mit unserer Software in Berührung“, sagt MIC-Geschäftsführer Alfred Hiebl, der gemeinsam mit Rainer Roll (Executive Vice President Sales and Marketing), Stefan Derntl (Executive Vice President Operations) und Ursula Schöneborn-Siligan (Vice President of Finance and Legal) die Geschäfte von MIC im Headquarter in der Linzer Hafenstraße leitet. Neben der Autoindustrie sind die Textil- und Tabakbranche eine der wichtigsten Kundengruppen.

Umsatz und Anzahl der Mitarbeiter in zehn Jahren verdreifacht

Die MIC-Gruppe ist ein zu 100 Prozent in österreichischer Hand gehaltenes Unternehmen und in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Lag der Umsatz im Jahr 2007 mit 100 Mitarbeitern bei 10 Millionen Euro, haben sich beide Werte bis zum Jahr 2018 mit 30 Millionen Euro Umsatz und 300 Mitarbeitern verdreifacht. Die wichtigsten Auslandsmärkte vom MIC sind Deutschland, USA, Schweden, Frankreich, Italien, Niederlande, Großbritannien, Mexiko und Thailand.

Eigentümerverhältnisse

Die Internationalität spiegelt sich auch bei der Vielzahl an Nationalitäten der MIC-Mitarbeiter wider. So besteht die 300köpfige Mannschaft aktuell aus 24 verschiedenen Nationalitäten. Das Durchschnittsalter beträgt 32 Jahre. Das Unternehmen gehört zu 40 Prozent Manfred Biermayer, einem der beiden Firmengründer, und zu 60 Prozent Alfred Hiebl jun., dem aktuellen Geschäftsführer und Sohn des zweiten Firmengründers.

Firmengeschichte: Seit 2011 die Nummer 1 in der Automobilindustrie

Der Grundstein für die Erfolgsgeschichte der MIC Gruppe wurde 1988 durch die Gründung der MIC Datenverarbeitung GmbH durch Alfred Hiebl sen., den Vater des heutigen Firmenchefs, und Manfred Biermayer gelegt. 1993 wurde mit der Installation der MIC Software in Deutschland der erste Schritt in Richtung Internationalisierung gesetzt. In Zusammenarbeit mit HP, Siemens und anderen großen Kunden folgten weitere Länder. Im Jahr 2002 erhielt MIC von General Motors den Auftrag für eine weltweite einheitliche Zollsoftware, was die Entwicklung einer Lösung für eine Vielzahl an Ländern mit sich brachte und die Umsetzung einer globalen Lösung zur Folge hatte. Viele weitere Kunden, insbesondere auch in der Autoindustrie, folgten. 2009 wurde mit dem Angebot der MIC Produkte als Software-as-a-Service (SaaS) auch der sich entwickelnde Trend von Cloud Software aufgegriffen und etabliert. Seit 2011 ist MIC als Zollsoftwareanbieter die Nummer 1 in der Automobilindustrie.
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