Wirtschaftskammer OÖ fordert flexiblere Arbeitszeiten

WKOÖ-Vizepräsidentin Doris Hummer und KTM-Vorstandsvorsitzender Stefan Pierer. | Foto: Atelier Mozart
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"Um die Wettbewerbsfähigkeit, den Wohlstand und die Beschäftigung in Oberösterreich zu sichern, braucht es dringend eine Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen an die moderne Arbeitswelt und transparente, klare und faire Rahmenbedingungen für alle Beteiligten", so Doris Hummer, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ).

Bei den aktuellen Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern ist erneut die Diskussion um eine Änderung der Arbeitszeiten entbrannt. Geht es nach der WKOÖ, so ist eine Reformierung der Arbeitszeitregelungen seit Längerem fällig. Konkret soll das 10/12/60/24"- Zeitmodell eingeführt werden: Zehn Stunden tägliche Normalarbeitszeit, 12 Stunden tägliche Höchstarbeitszeit und maximal 60 Stunden pro Woche bei einen Durchrechnungszeitraum von zwei Jahren. Außerdem wird eine klare gesetzliche Regelung der Arbeitszeit anstelle von einzelnen Ausnahmeregelungen in den Kollektivverträgen gefordert. "Das ist notwendig, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Der Markt hat sich verändert. Aufträge werden viel kurzfristiger erteilt und die Kunden erwartet sofortige Lieferbereitschaft. Mit den aktuellen Zeitregelungen ist das nicht möglich ", so Hummer.

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