19.05.2016, 20:04 Uhr

Rezept aus der Natur: Huflattich-Sirup

Der Huflattich wächst am liebsten auf kargen Böden.

Diese kleine gelbe Blume, die am liebsten auf kargen Böden wächst ist ein richtiger Allrounder was den Husten betrifft. Sein lateinische Name ist "Tussilago fafare" und "tussilago" bedeutet soviel wie "Husten weg"

Der Huflattich hilft aufgrund seiner natürlichen Inhaltsstoffe gut gegen Husten und sollte daher in keinem selbstgemachten Hustensaft fehlen. Wer den Huflattich sammeln möchte, findet diesen auf eher trockenen, bis hin zu kargen und steinigen Böden an Wegenrändern und Waldlichtungen. Die Pflanzen sollten mit Bedacht gesammelt werden, weil sie als Frühblüher auch die erste Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten bieten.


Zutaten für den Huflattich-Sirup:

- Huflattichblüten
- Honig oder braunen Zucker
- Gefäß mit Schraubverschluss


Zubereitung Huflattich-Sirup:

Die Huflattich Blüten mit einer Schere etwa 4 Zentimeter hoch in das Glas einfüllen und mit Honig übergießen, sodass alle Blüten bedeckt sind. Den Vorgang so oft wiederholen bis das Glas voll ist. Das Glas zwei bis vier Monate an einen halbschattig bis sonnig warmen Platz stellen (besser noch den ganzen Sommer über). Durch den Wassergehalt der Blüten wird der Honig flüssiger und ähnelt einem Sirup. Das ganze abseihen und in dunkle Flaschen zur Lagerung füllen.

Schritt 1

Die gepflückten Huflattich-Blüten mit einem Messer oder einer Schere grob schneiden. Dadurch kann die Wirkung der Blüten besser extrahiert werden.


Schritt 2

Ein Glas mit Schraubverschluss ca. 4 cm hoch mit den Blüten befüllen und anschließend mit Honig übergießen bis die Huflattich-Blüten bedeckt sind. Den Vorgang wiederholen bis das Glas voll ist. Das Glas verschließen und an einem halbschattigen Platz, zwei bis vier Monate ruhen lassen. Am besten gleich den ganzen Sommer.


Huflattichsirup mit braunem Zucker

Wer möchte kann statt dem Honig auch braunen Zucker verwenden. Auch hier schichtweise das Glas abwechselnd mit Blüten und Zucker befüllen, allerdings muss hier darauf geachten werden, dass die erste und letzte Schicht immer der Zucker ist und die Pflanzenteile gut bedeckt sind damit das Ganze optmal konserviert ist und sich kein Schimmel bilden kann. Nach den zwei bis vier Monaten Ruhezeit haben sich die Schichten verflüssigt, der Sirup kann abgeseiht werden und in dunkle Flaschen umgefüllt werden.

Schritt 1

Wenn man den Sirup mit Zucker machen möchte, ist es wichtig dass die erste und letzte Schicht brauner Zucker ist um die Blüten zu konservieren, da sie ansonsten zu schimmel beginnen können.




Schritt 2

Nach der Zuckerschicht, kommt eine Schicht Huflattich-Blüten. Diese Reihenfolge solange wiederholen bis das Glas voll ist.





Schritt 3

Nach der letzten Zuckerschicht das Glas gut verschließen und an einem halbschattigen Platz für zwei bis vier Monate rasten lassen. Durch die Flüssigkeit in den Huflattich-Blüten wandelt sich der Zucker in Sirup um. Wenn der Sirup fertig ist, kann er abgeseiht und in dunkle Flaschen umgefüllt werden.

Am besten nimmt man den Sirup löffelweise bei Husten uns Heiserkeit ein.


Weitere Rezepte aus der Natur:

- Rezept für Bärlauchsalz oder Bärlauchöl
- Rezept für Löwenzahnhonig
- Rezept für Schnittlauchbutter
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Hedy Busch aus Horn | 23.05.2016 | 23:13   Melden
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