Skulptur
Im Haus des Meeres mahnt ein Makohai zum Artenschutz
- Der Makohai ist ein Geschenk der Umweltschutzorganisation Greenpeace.
- Foto: Haus des Meeres
- hochgeladen von Pia Rotter
Ein neuer Blickfang begrüßt seit Kurzem die Besucherinnen und Besucher beim Haus des Meeres. Die Skulptur eines über vier Meter langen Makohai thront über dem Eingang des Aquarien- und Tropenhauses.
WIEN/MARIAHILF. Seit einigen Tagen begrüßt ein Makohai die Besuchenenden beim Haus des Meeres. Dies ist ein Geschenk der Umweltschutzorganisation Greenpeace anlässlich des World Ocean Days, welcher jährlich am 8. Juni ist. Die Nachbildung des Haifisches steht symbolisch für die zunehmende Bedrohung der Weltmeere und ihrer Bewohner.
Bei der Enthüllung betonten sowohl Haus-des-Meeres-Geschäftsführer Hans Köppen als auch Zoodirektor Jeff Schreiner gemeinsam mit Bezirksrätin Laura Schoch (SPÖ) die Dringlichkeit des Meeresschutzes. Der Makohai ist eine der schnellsten Haiarten und soll Aufmerksamkeit erregen sowie zum Nachdenken anregen.
Denn die Botschaft ist klar: Ohne gesunde Ozeane steht auch unser eigenes Überleben auf dem Spiel. Die Meere bedecken rund 70 Prozent der Erdoberfläche, regulieren das Klima, speichern Wärme, liefern Nahrung und Rohstoffe und sichern weltweit Arbeitsplätze. Als Spitzenräuber stehen Haie essenziell für das Gleichgewicht mariner Ökosysteme. Sie halten Bestände in Schach und verhindern die Ausbreitung von Krankheiten, indem sie geschwächte Tiere aus dem Kreislauf entfernen.
Elf Millionen Tonnen Plastik
Jahr für Jahr gelangen laut Schätzungen rund elf Millionen Tonnen Plastik in die Meere – mit verheerenden Folgen für Tiere, Pflanzen und ganze Ökosysteme. Besonders Korallenriffe und ihre Bewohner, etwa schwarze Clownfische, reagieren empfindlich auf Verschmutzung und steigende Wassertemperaturen.
- Clownfische reagieren empfindlich auf Verschmutzung und steigende Wassertemperaturen.
- Foto: Haus des Meeres
- hochgeladen von Pia Rotter
Das Haus des Meeres nutzte den internationalen Tag der Ozeane auch für ein Aktionsprogramm. In interaktiven Stationen lernten Besucherinnen und Besucher, wie sie im Alltag zur Rettung der Meere beitragen können.
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