Lokal Rosmarin
Mariahilf isst griechisch

Melina Taprantzi besuchte die Inhaberin vom Rosmarin Elina Georgosopoulou (v.l.) in Wien.
  • Melina Taprantzi besuchte die Inhaberin vom Rosmarin Elina Georgosopoulou (v.l.) in Wien.
  • Foto: Karth
  • hochgeladen von Sophie Brandl

Das "Rosmarin" verkauft griechische Leckerbissen, die zugleich einen sozialen Zweck erfüllen.

MARIAHILF.  Selbstgemachte Haselnusscreme, Kaffee mit Kardamom oder griechisches Olivenöl: Das "Rosmarin" in der Barnabitengasse 6 bietet griechische Delikatessen an. Bei Elina Georgosopoulou bekommt man Produkte, die in Zusammenarbeit mit der Organisation "Wise Greece" verkauft werden.

"Ich freue mich, dass ich ab jetzt die Produkte von 'Wise Greece' in meinem Geschäft verkaufen darf und damit zur Verbesserung der Situation der Menschen in Griechenland beitragen kann", strahlt sie. Das Besondere an der Organisation ist, dass sie an bedürftige Menschen, die in Griechenland wohnen, Lebensmittel spendet und somit unterstützt.

Produkte mit Sinn

Melina Taprantzi ist die Initiatorin der Organisation und besuchte Elina Georgosopoulou in Wien. Vor fünf Jahren hat sie die Organisation gegründet und sie im "Rosmarin" vorgestellt. Durch den Kauf der Produkte werden Kinderheime, Obdachlosenorganisationen und soziale Lebensmittelgeschäfte unterstützt. Dabei achtet man darauf, dass die Produkte recycelbar sind.

Über 1.500 Produkte werden angeboten und in acht verschiedene Länder exportiert. Bisher wurden auch 25 Tonnen Lebensmittel an Bedürftige gespendet. Für Taprantzi war es anfangs besonders schwierig, ein Start-up in Griechenland aufzubauen, wegen der Lebensumstände dort. Doch mit Ehrgeiz und Disziplin geht alles. Taprantzi gewann bereits sieben Preise für ihre soziale Arbeit. Sie wurde zudem mit dem "Models of Excellence"-Preis vom griechischen Präsidenten geehrt.

Griechisches Wien

Zu den meistverkauften Produkten zählen Olivenöl, Feta-Käse und Bergtee. "Der Tee schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gesund", sagt Georgosopoulou. Sie bietet auch immer ein warmes Gericht und zahlreiche Kostproben an. Die Produkte, die sie zum Kochen verwendet, kauft sie frisch in Wien ein. Die griechischen Spezialitäten werden hingegen importiert.
Gemeinsam mit ihren drei Mitarbeiterinnen schupft sie das Geschäft.

"Zu uns kommen nicht nur Österreicher einkaufen, sondern auch griechische Touristen", erzählt Georgosopoulou. Zwischen einem und acht Euro sollte jeder Feinschmecker etwa ausgeben, um das Richtige für sich zu finden. Das Besondere an den "Wise Greece"-Produkten ist, dass sie mit wenig Zutaten zubereitet werden, wie die Haselnusscreme. Sie besteht aus griechischem Honig, Haselnüssen und Kakao und schmeckt gut zum Kaffee. "Ich serviere gern Kaffee mit Kardamom, dann fühlen sich die Gäste willkommen", sagt die Besitzerin.

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