Burgenländer triumphieren
Gmoser wieder Staatsmeister, weitere Medaillen bei Dressur-ÖSTM
- Peter Gmoser ist zum dritten Mal Österreichischer Staatsmeister in der Dressur.
- Foto: Privat / Gmoser
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Peter Gmoser ist zum dritten Mal österreichischer Staatsmeister in der Dressur. Der Burgenländer vom Reitsportzentrum Sieggraben triumphierte mit seiner Stute Dante's Daiquiri bei der Staatsmeisterschaft (ÖSTM) im Auhof Fernitz. Auch Belinda Weinbauer und Josephina Baetge sorgten für weitere burgenländische Erfolge.
SIEGGRABEN. Für den österreichischen Staatsmeister in der Dressur am Wochenende in Auhof Fernitz gab es aus burgenländischer Sicht allen Grund zum Jubeln: Peter Gmoser vom Reitsportzentrum Sieggraben krönte sich zum dritten Mal zum österreichischen Staatsmeister in der Dressur. Im Sattel seiner Hannoveraner Stute Dante's Daiquiri, mit der er auch bei der Weltmeisterschaft in Aachen an den Start gegangen war, setzte sich der Burgenländer souverän durch.
Bereits im ersten Teilbewerb der ÖSTM Großen Tour zeigte Gmoser mit 69,920 Prozent seine Klasse und holte den Sieg. Im zweiten Teilbewerb legte das Duo noch einmal deutlich nach und gewann mit hervorragend 73,050 Prozent. Damit sicherte sich Peter Gmoser nun bereits zum dritten Mal den Staatsmeistertitel. Ursprünglich hatte Gmoser die Staatsmeisterschaften gar nicht geplant. Nach der nicht ganz nach Wunsch verlaufenen Weltmeisterschaft in Aachen, bei der sich die Stute von der besonderen Atmosphäre beeindruckt gezeigt und nicht ihre gewohnte Leistung abrufen konnte, entschied sich der Burgenländer kurzfristig um. Die Entscheidung sollte sich bezahlt machen.
- Dressurreiter Peter Gmoser und seine Stute Dante’s Daiquiri, genannt Dagi
- Foto: Burgenländischer Pferdesportverband
- hochgeladen von Dorottya Fejes
Learning für Reiter und Pferd
Nach dem Auftritt bei der Weltmeisterschaft in Aachen war für Gmoser vor allem eines wichtig: herauszufinden, wie Dante's Daquiri das Erlebnis verarbeitet hatte und ob sie wieder zu ihrer gewohnten Lockerheit zurückgefunden hatte. "Ich wollte einfach sehen, wie sie sich jetzt im Turnierumfeld präsentiert. Im ersten Teilbewerb bin ich bewusst noch nicht auf maximalen Ausdruck geritten. Mir war wichtig, dass sie entspannt ist und sich wohlfühlt. Sie war richtig gechillt, ganz anders als vor drei Wochen in Aachen. Dort habe ich die richtige Entscheidung getroffen, als ich weitergeritten bin. So konnte sie bei der WM wichtige Erfahrungen sammeln und dazu lernen. Hier hat es einfach wieder richtig Spaß gemacht, in diesem würdigen Rahmen zu reiten", so Gmoser.
Auch seine Lebensgefährtin Belinda Weinbauer durfte sich über einen weiteren Meistertitel freuen. Im Sattel des Westfallenwallachs Diamond of Eternity GB holte sie sich zum vierten Mal in Folge den Meistertitel in der Kleinen Tour. Nach Rang zwei im ersten Teilbewerb mit 70,921 Prozent setzte sich Weinbauer im zweiten Teilbewerb mit 72,105 Prozent an die Spitze und machte damit den erneuten Teilgewinn perfekt. Für einen weiteren Spitzenplatz sorgte Vereinskollegin Josephina Baetge. Sie erreichte mit Kvisgaards Lady Gaga den Vizemeistertitel bei den Children. Auch in der Bundesländer-Mannschaftsmeisterschaft Dressur (BLMM) war das Burgenland vertreten. Das Team mit Romana Winter auf Francois, Viktoria Lang auf Barney 9, Theresa Wetschka auf James 9 und Martina Winter auf Fürst Otto belegte mit insgesamt 393,311 Punkten den siebenten Rang.
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