Bezirk Mödling
Überprüfung der Wildbäche in Kaltenleutgeben
- Gemeinsame Überprüfung des Gefahrenzonenplans in Kaltenleutgeben.
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In der Marktgemeinde Kaltenleutgeben wurde die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung des neuen Gefahrenzonenplanes durchgeführt.
BEZIRK MÖDLING. "Die Überprüfung wurde notwendig, da der alte Gefahrenzonenplan aus dem Jahr 2001 nicht mehr dem Stand der Technik entsprach und weil seit damals erheblich mehr Bereiche planungsrelevant wurden", erläutert Sektionsleiter Christian Amberger von der Wildbachverbauung.
Die Talschaft von Kaltenleutgeben wird von der Dürren Liesing durchflossen. Diese und ihre etlichen Zubringergerinne werden bis zur Wiener Stadtgrenze von der Wildbachverbauung betreut. Daneben wurden seither auch einige Schutzmaßnahmen wie das Hochwasser-Rückhaltebecken an der Wallnerwiese durchgeführt, die jetzt im neuen Plan entsprechend berücksichtigt wurden.
- Aktuelle Bauarbeiten an der Dürren Liesing.
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Derzeit werden am oberen Ortsende im Bereich der Kleingartensiedlung Am Brand ein neues Rückhaltebecken und ein Ableitungsgerinne errichtet. Planverfasser Gerhard Holzinger von der Gebietsbauleitung ermittelte mit seinem Team unterstützt mit modernster Simulationstechnologie und aktuellen mit der Landeshydrographie abgestimmten Hochwasserwerten die neuen aktualisierten Gefahrenbereiche.
- Blick auf das Rückhaltebecken Wallnerwiese.
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Andreas Pichler vom Ministerium leitete die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung und konnte sich von der hohen fachlichen Qualität der Planung überzeugen.
Bürgermeisterin Bernadette Geieregger betont, wie wichtig die richtige Einschätzung der Hochwassergefährdung ist und dass die Gemeinde damit ein wichtiges Instrument für die Bauplanung, für das Sicherheitswesen und die örtliche Raumplanung besitzt.
- Ein Ausschnitt aus dem Gefahrenzonenplan.
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Gefährdung überprüfen
Daten über die Gefährdung durch Naturgefahren sind öffentlich: Betroffene Anrainerinnen und Anrainer finden Informationen unter www.waldatlas.at, www.naturgefahren.at, www.hochwasserrisiko.at, https://atlas.noe.gv.at/ und am Gemeindeamt.
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