Konzeptkunst im öffentlichen Raum

Auch Bürgermeister Gerhard Dreiszker gratuliert dem Bruckneudorfer Kreativen.
  • Auch Bürgermeister Gerhard Dreiszker gratuliert dem Bruckneudorfer Kreativen.
  • Foto: Zenger
  • hochgeladen von Charlotte Titz

Zum dritten Mal wurde Christian Zenger von der Jury zum Sieger des Brucker Kulturpreises gewählt. Ausgelobt wird der Preis von der Sparkasse Hainburg-Bruck-Neusiedl AG. Unter dem Motto "Bruck 2.0 - zukünftige Versionen" legte Zenger das Konzeptkunst-Projekt "Constructions Signs" vor. Bei dem Projekt werden visionäre Infrastrukturprojekte in Form von Bautafeln mit Visualisierungen im öffentlichem Raum von Bruck und Bruckneudorf präsentiert. Welche Tafeln wo aufgestellt werden, wird noch nicht kommuniziert. Der Überraschungseffekt zählt, denn über das Unerwartete sprechen die Menschen am meisten. Durch die Tafeln sollen Denkanstöße entstehen, und zwar derart, dass sich die Bevölkerung in die Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde einbringt.

"Es an der Zeit, der Stadt Bruck an der Leitha und der Gemeinde Bruckneudorf Visionen zu geben. Das Motto des Kulturpreises lautete zwar zukünftige Versionen, aber vor einer Version steht eine Vision. Mit dem Projekt sollen fantastische Infrastrukturprojekte präsentiert werden. Das Projekt läuft über mehrere Monate und soll Diskurs schaffen. Es soll Kopschütteln verursachen, es soll Diskussionen auslösen, es soll die Auseinandersetzung mit der Gestaltung öffentlichen Raumes anregen, und es soll provozieren. Das alles sind wichtige Funktionen, die Kunst erfüllt. Ich verstehe das Projekt als Konzeptkunst wobei die Ausführung der Arbeit von untergeordneter Bedeutung ist. Im Vordergrund stehen Konzept und die Idee. Mit dem
Projekt sollen mögliche Visonen für die Zukunft dargestellt werden. Je mehr wir alle über die zukünftigen Chancen für unsere Stadt und unsere Gemeinden reden, desto mehr Ideen entstehen, desto mehr Kreativität können wir ausschöpfen. Was jenen, die heute im Stadt- und Gemeinderat aktiv sind, momentan illusorisch erscheint, kann in 40 Jahren eine überlegenswerte Option zur Gestaltung unserer Heimat sein. Vielleicht wird aus der einen oder anderen Vision einmal Wirklichkeit“, erklärt Christian Zenger. Bürgermeister Gerhard Dreizker ließ es sich nicht nehmen der Preisverleihung beizuwohnen und herzlichst zu gratulieren.

Autor:

Charlotte Titz aus Neusiedl am See

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

6 folgen diesem Profil

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.