Polizei konnte Straftaten nachweisen

Beamte des Kriminaldienstes beim Bezirkspolizeikommandos Neusiedl am See konnten einem 27-jährigen ungarischen Staatsangehörigen zehn Straftaten im Bezirk Neusiedl am See nachweisen. Er wurde in eine Justizanstalt eingeliefert. Der Schaden liegt im unteren fünfstelligen Eurobereich.
Ende Mai, in den Mittagsstunden, reiste der 27-Jährige am Grenzübergang Klingenbach nach Österreich ein. Beamte der Polizeiinspektion Wulkaprodersdorf kontrollierten ihn und stellten fest, dass die Person zur Fahndung ausgeschrieben war.
Beamte des Kriminaldienstes beim Bezirkspolizeikommandos Neusiedl am See befragten den Mann, wobei er zugab, am 28. Februar 2017 mit zwei weiteren derzeit noch unbekannten Komplizen, welche ebenfalls in Ungarn wohnhaft sind, nach Neusiedl am See gefahren zu sein.
Mit einem Postschlüssel, den sie einem Postbeamten vom Moped gestohlen hatten, öffneten sie die Tür zu einer Wohnhausanlage in Neusiedl am See. Dort brachen sie in der Tiefgarage mit einem Bolzenschneider sämtliche Fahrradschlösser auf und richteten mehrere Fahrräder, Autoreifen sowie diverses Werkzeug zum Abtransport her.
Ein noch unbekannter Täter schob in die Tiefgarage wo sie sämtliche Gegenstände in den Kastenwagen verluden. Einen Anhänger, auf welchem ein Rasenmähtraktor geladen war, haben sie an das Täterfahrzeug gekuppelt und ebenfalls entwendet.
Ein ukrainischer Staatsangehöriger, dessen Identität derzeit noch nicht bekannt ist, befand sich mit seinem Fahrzeug, auf welchem ungarische Kennzeichen angebracht waren, in der Nähe des Tatortes und beobachtete das Umfeld. Nach der Tat fuhren die Männer über die A4 in Richtung Ungarn weiter.
Auf ungarischem Staatsgebiet verbrachten sie dann den Rasenmähtraktor in den Kastenwagen, der gestohlene Anhänger verblieb am Parkplatz. Der Anhänger konnte bereits sichergestellt und dem Besitzer ausgefolgt werden. Die Fahndung nach dem Arbeitsgerät ist weiterhin aufrecht.
Der Täter gab bei seiner Befragung an, dass der Rasenmähtraktor sowie die Fahrräder von dem Ukrainer zerlegt, und anschließend in die Ukraine verbracht wurden. Die Fahndung nach weiteren Komplizen läuft.

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