Neuer Leiter für die Gynäkologie am LKH Oberwart

Prim. Dr. Alexander Albrecht wechselt vom salzburgerischen Hallein nach Oberwart und macht sich mit hohen Ambitionen an die Arbeit.
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OBERWART (kv). Der in Wien promovierte Facharzt für Frauenheilkunde verfügt nicht nur über eine hohe medizinische Kompetenz, sondern war bereits 15 Jahre im Krankenhaus Hallein als Primar tätig. "Prim. Albrecht ist nicht nur ein profunder Wissenschaftler, sondern hat sich auch laufend weitergebildet und das auch im wirtschaftlichen Bereich", so KRAGES-Geschäftsführer René Schnedl. "Er wird unser Haus weiterbringen und haben wir mit ihm einen Chef vor Ort, der Lösungen dafür findet, wie man die vielen Schnittstellen am besten verbindet", so Schnedl weiter.

Liebe zum Burgenland

Nach 15 Jahren in Salzburg verschlägt es Alexander Albrecht ins Burgenland, wobei die Liebe hier eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat. "Ich habe schon an vielen Orten gelebt und gearbeitet, aber niergendwo wurde ich so herzlich von den Kollegen und Menschen empfangen wie im Burgenland", so Prim. Albrecht.

Ein großer Tag

"Es ist heute ein großer Tag für das Krankenhaus Oberwart, denn nun sind alle Primariate im Haus besetzt", sagt der ärztliche Leiter Kurt Resetarits. Das gilt zumindest bis Juni, denn Prim. Dr. Gerhard Kaltenegger, Leiter der Unfallchirurgie, tritt dann seinen wohlverdienten Ruhestand an.
Gesundheitslandesrat Norbert Darabos bezeichnet den Zugewinn des neuen Leiters der Frauen- und Geburtshilfe als 'Lottosechser'. "Ich habe bis dato nur positive Rückmeldungen bekommen und freue mich sehr, dass wir einen so kompeteten Arzt für eines unserer Krankenhäuser gewinnen konnten", so Darabos. Das sei ein wichtiges Signal dafür, dass medizinisch im Burgenland etwas weitergeht - gerade im Hinblick auf den österreichweiten Ärztemangel.

Ziele und Visionen

Oberstes Ziel des neuen Primars ist Effizienz. "Die Kosten sollen nicht explodieren, ich möchte mit den gegebenen Mitteln in relativ schneller Zeit den maximalen Erfolg erzielen", so Albrecht. Zusammen mit den Hebammen forciert er die sanfte und natürliche Geburt, er möchte die Sectio-Rate (Kaiserschnitt) senken. Operiert werden soll nur, wenn es wirklich notwendig ist, dann aber mit der höchstmöglichen Qualität. Dass er das kann, hat er bereits in Hallein bewiesen.
Das könnte die Geburtenrate im Burgenland rasant in die Höhe schnellen lassen, denn am Ende entscheiden die Eltern, wo sie ihr Baby entbinden lassen wollen.

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