Große Katastrophenschutzübung in Bad Radkersburg mit Beteiligung aus Oberwart

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Nach Starkregen droht die Stadtmauer umzustürzen, Mur droht im Bereich Finanzamt über die Ufer zu treten
Das waren die beiden Lageszenarien denen sich die beiden KHD (Katastrophenhilfsdienst) Züge + ein Kommandozug aus Oberwart am 7.10.2017 im Bereich Bad Radkersburg bei einer Katastrophenschutzübung stellen mussten.

Der erste Zug, bestehend aus 45 Mann aus Rechnitz, Großpetersdorf, Mischendorf, Kohfidisch, Markt Neuhodis und Holzschlag, war für den Schutz des Finanzamtes zuständig. In diesem Szenario musste ein bestehender Damm erhöht werden. Dies wurde zum einen mit Sandsäcken bzw. zum anderen mit Europaletten, die dann mit Planen abgedeckt und mit Sandsäcken beschwert wurden, bewerkstelligt. 
Der zweite Zug, bestehend aus 45 Mann aus Stadtschlaining, Markt Allhau, Oberschützen, Jabing, Grafenschachen, Litzelsdorf und Oberwart, kümmerte sich in der gleichen Zeit um die Stadtmauer, diese war durch den angenommenen Regen instabil geworden und drohte um zu stürzen. Die Feuerwehrleute stützten die Mauer mit Holzbalken ab und sicherten sie so gegen das Umstürzen. 
An der großangelegten, über 24 Stunden gestaffelten Katastrophenschutzübung waren Züge aus der ganzen Steiermark, aus Slowenien, aus Kärnten und aus dem Burgenland mit rund 1500 Männern und Frauen beteiligt. Nach Übungsschluss versammelten sich die anwesenden KHD-Züge am Hauptplatz zur Schlussveranstaltung. Bei dieser wurde die Leistung aller vom Präsident des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes, FWPRÄS Albert KERN, gewürdigt.

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