27.10.2016, 18:41 Uhr

Waldprojektwochen der 6. Klassen in Murau und am Wechsel

Katharina, Marlene, Marie-Kristin, Alexander, Paul und Sheena sind begeistert von der Arbeit im Wald.

Der Wald als Lebensschule für SchülerInnen des Wimmer Gymnasiums Oberschützen

Im September begaben sich drei Klassen – die 6A, 6B und 6M – auf Waldprojektwochen ins steirische Murau bzw. ins Wechselgebiet.
Dabei handelt es sich um ein ganz spezielles Bildungsprojekt für Jugendliche, bei dem ein sinnvolles, am ökologischen Waldbau orientiertes Arbeiten im Mittelpunkt steht. Insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler des Wimmer Gymnasiums erhielten dabei einen praxisnahen Einblick in die Arbeitswelt. Gleichzeitig konnten sie innerhalb ihrer Teams persönliche Entwicklungsschritte unter Führung von jugendpädagogisch geschulten Gruppenleitern gehen.
Initiatorin der Waldprojektwochen ist Schulärztin Dr. Ilka Trittenwein: „Aus meiner langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit jugendlichen Erwachsenen entstand der Wunsch, eine für dieses Alter brauchbare Methode zu finden, Entwicklungsschritte zu initiieren, zu fördern und zu begleiten. Mit den im Schul- und Lehrlingsbetrieb gut integrierbaren Waldprojektwochen, die seit über 20 Jahren in der Schweiz (www.bergwald.ch) sehr erfolgreich durchgeführt werden, fanden wir dafür dieses Instrument.“
Schüler als auch Begleitlehrer zeigten sich von der gemeinsam in freier Natur sinnvoll verbrachten Zeit sehr angetan. Dr. Ilka Trittenwein: „Nach einer Pilotphase von 2011 bis 2013 arbeiten wir jetzt als eigenständiger österreichischer Verein, der als Bildungswerkstatt WALDKulturLANDSCHAFT (www.jugend-waldprojektwochen.at) firmiert. Auf den Austausch von Know-how mit der Schweizer Bildungswerkstatt wird weiterhin großer Wert gelegt.

Stimmen der SchülerInnen:
Ich wurde positiv überrascht! [Lena Sagmeister, 6B]

Ich persönlich bin eigentlich immer recht viel draußen in der Natur, doch diese Woche war ein komplett neues Abenteuer. Ich finde die Waldwoche war eine sehr schöne Erfahrung, wenn auch mit viel Anstrengung verbunden. Für eine „Auszeit“ gibt es jedenfalls nichts Besseres. [Marie-Kristin Eichberger, 6A]

Ich habe in dieser Woche viel Neues über meine Klassenkameraden herausgefunden und einige von ihnen besser kennengelernt. Außerdem machte ich die Erfahrung, dass einige Dinge anfangs immer komplizierter aussehen als sie in Wirklichkeit sind. [Ines Farbaky, 6A]

Ich habe erlebt, wie sich harte Arbeit gestaltet, und es jedoch auch genossen, dann am Freitag ganz oben am Berg zu stehen mit weitem Blick auf Ostösterreich . Allerdings habe ich auch gemerkt, dass körperliche Arbeit nicht so meins ist. [Jonathan Dorner, 6A]
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