Coworkation - Arbeiten und gleichzeitig Urlaub machen

Im Kesslerstadel in Matrei stellten Vertreter der Entwicklergruppe Coworkation-Alps das Projekt vor.
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  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Entwicklergruppe Coworkation-Alps will Coworkation im Alpenraum etablieren und Plattform für Interessierte und Anbieter schaffen.

MATREI/BEZIRK. "Coworkation" setzt sich zusammen aus den Begriffen „Co" (gemeinsam), "work" (Arbeit) und „Vacation“ (Urlaub) und stellt eine Kombination aus Urlaub und gemeinsamem Arbeiten dar. Es geht dabei sowohl um den innovativen als auch den menschlichen Austausch mit anderen Personen und temporär eine andere Arbeitsumgebung zu schaffen.

Die Entwicklergruppe Coworkation-Alps hat es sich zum Ziel gesetzt, dieses Angebot auch im Alpenraum zu institutionalisieren. Quasi zum Lokalaugenschein trafen sich Vertreter der Gruppe, unter anderen von Standortmarketingorganisationen aus Bayern, Tirol und Südtirol, in Osttirol und stellten das Projekt im Kesslerstadel in Matrei vor. "Es geht darum, abgelegene Regionen zu revitalisieren. Wir wollen den Ansatz verfolgen, bestehende Strukturen, die brach liegen, zu nutzen", erklärt Alex Schmid vom Standortmarketing Miesbach (Bayern).
Das Angebot Arbeiten und Urlaub machen sei besonders für Regionen wie Osttirol geeignet. "Wir glauben, dass es hier großes Potential gibt.", ist sich Michael Hohenwarter vom Regionsmanagement Osttirol, das als Partner mit an Bord ist, sicher.

Das Angebot Coworkation gibt es im Bezirk bereits, allerdings nicht unter diesem Titel. Der Kollreiderhof in Anras ist seit seiner Renovierung im Jahr 2012 immer wieder "Herberge" für Firmen, die Arbeit und Urlaub verbinden wollen. Auch der Kesslerstadl soll künftig ein Coworkation-Standort werden. "Derzeit wird das Obergeschoß zur Ferienwohnung umgebaut", berichtet Inhaberin Gerti Brugger.

Der nächste Planungsschritt für die Entwicklergruppe Coworkation-Alps ist die Gründung eines länderübergreifenden Vereins und die Schaffung einer Plattform, über die sich Anbieter und Suchende vernetzen und austauschen können.

Autor:

Claudia Scheiber aus Osttirol

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