19.05.2017, 12:46 Uhr

Berufsschüler lernen altes Mauerhandwerk auf Burg Heinfels

Im Rahmen des „Interreg V Projekts ITAT 2002 Türme und Burgen“ wurde auf Burg Heinfels vom 10. bis zum 12. Mai ein grenzübergreifender Workshop zum Thema „Historisches Mauerwerk: Restaurierung und Bau unter Verwendung der korrekten Materialien und Arbeitstechniken“ abgehalten.

HEINFELS. Ziel des Workshops war es historisches Wissen wieder aufleben zu lassen und zu erhalten. Es sollte bei den jungen Maurern aber grundsätzliches Interesse an der Thematik geweckt werden, um frühzeitig die beruflichen Möglichkeiten dieses Arbeitsbereichs aufzuzeigen.
Ein weiterer Aspekt lag im Vergleich regionaler Eigenheiten und Anforderungen um voneinander zu lernen, aber auch um historische Verbindungen wieder aufleben zu lassen.
Teilnehmer des Workshops waren 10 Schüler der TFBS Fachberufsschule Lienz und 20 Schüler der C.F.S. Scuola Edile aus Sedico (BL).

Am ersten Tag stand eine grundlegende theoretische Einführung auf dem Programm. Walter Hauser vom Bundesdenkmalamt Tirol und der denkmalpflegerische Architekt Wolfgang von Klebelsberg vermittelten das nötige Hintergrundwissen und gaben in einer kurzen Führung einen spannenden Einblick in die Geschichte der Burg Heinfels.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der klassischen Mauerkunst. Jeder Schüler bekam die Möglichkeit, verschiedenste Herausforderungen zu meistern. Steine mussten ausgewählt und eventuell behauen werden. Der Nachbau verschiedener Epochen erforderte unterschiedliche Schichtungen. Die Zusammensetzung des Mörtels musste optimiert werden. Aber viel Fleiß und Begeisterung ließen die „Bauwerke“ schnell in die Höhe wachsen
Am dritten und letzten Tag wurde das Erlernte weiter vertieft und verfeinert, um das Ergebnis schließlich präsentieren zu können.

Das Projekt wurde auch mit der Videokamera begleitet
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