22.08.2016, 10:45 Uhr

Ein Plädoyer für die Heimat

UNTERTILLIACH. Jungbürgerfeiern werden gerne abgehalten, wenn Wahlen bevorstehen. In Untertilliach nicht. Dort kommen zuerst die Wahlen und dann die Feier.
21 Jahre lang gab es in der Gemeinde keine Jungbürgerfeier mehr. Bürgermeister Manfred Lanzinger wollte eine Feier für alle UntertilliacherInnen machen. Also auch jene, die längst keine Jungbürger mehr sind, aber nie in den Genuss einer Feier kamen. Die elegante Lösung: Die Jahrgänge 1976 bis 1990 waren als Ehrengäste eingeladen. Insgesamt waren damit stolze 27. Jahrgänge zur Untertilliacher Jungbürgerfeier geladen.

Bei den Ansprachen von Bürgermeister Lanzinger, Bezirkshauptfrau Olga Reisener, Landtagsabgeordneten Martin Mayerl und den Vertreter, der Ehrengäste ging es vor allem um das Verlassen des Dorfes, das Zurückkehren, die Dorfgemeinschaft und die Bereitschaft, sich aktiv einzubringen. Einen anderen Blickwinkel brachte Festredner Christof Obmascher ein, Der gebürtige Untertilliacher wanderte 7000 Kilometer zu Fuß durch die Welt und schilderte seine Eindrücke davon.
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