21.07.2017, 11:57 Uhr

Marode Mauern werden neu belebt

Josef Steinringer und Peter Leiter (r.) vom Museumsverein mit Projektentwicklerin Gabi Rath.
HEINFELS (ebn). Weithin sichtbar ist die Burg Heinfels ein starkes Zeichen im Pustertal. Ihre Mauern sind reich an Geschichte, erzählen von Aufbau, Verfall und Wiederbelebung. Das ist die Ausgangslage für das museologische Konzept, das von Gabriele Rath und Robert Gander vom Innsbrucker Ausstellungs- und Museumsberatungsbüro Rath & Winkler entwickelt wurde.

Die Größe des Burgareals ermöglicht es, die Besucher auf unterschiedlichen Ebenen anzusprechen. Im Zentrum steht die Burg und deren wechselvolle Geschichte selber. Nicht romantisch verklärt, wie die Verantwortlichen betonen, sondern authentisch. Das Konzept beinhaltet drei Schwerpunkte: Das Erkunden der Burg soll einen abenteurlichen Charakter bekommen. So kann z.B. der Bergfried über ein Leitersystem erklommen werden und für Kinder soll ein Spielangebot im Nahbereich der Gastronomie geschaffen werden.
Ein medienunterstützter, geführter Rundgang bedient das kulturelle Kernerlebnis in der Anlage. Zwölf Stationen geben den Besuchern Einblicke in große Teile der Burg. Als dritter Eckpfeiler dient die Bespielung der Vorburg mit Veranstaltungen und anderen wechselnden Aktivitäten.

Finanziert wird Konzept durch Mittel aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union. Momentan ist man noch damit beschäftigt die Mauerkronen zu sichern. In einem Monat will man mit der Adaptierung der Burg beginnen.
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