21.10.2014, 04:30 Uhr

Modellflug: 6. Osttiroler Elektro-Schleppmeeting in Lienz

(Foto: Markus Kozubowski)
LIENZ. Das Wetter meinte es wieder gut mit den rund 20 Modellfliegern, die sich für ein Wochenende zu einem Erfahrungsaustausch beim 6. Elektro-Schleppmeeting in Lienz einfanden. Die Piloten aus Österreich, Deutschland und Italien präsentierten stolz ihre neuen oder bereits mehrfach bewährten naturgetreuen Segler und Motormaschinen.

Das Prinzip des Seglerschlepps: Elektrisch angetriebene Motorflugzeuge ziehen die mit einem Seil verbundenen Segler auf Höhe. Diese versuchen anschließend nur durch Thermik möglichst lange oben zu bleiben.
In der Praxis wird der Schleppzug durch viele Faktoren beeinflusst (z. B. Wind, Motorleistung, Länge des Schleppseils), sodass der Seglerschlepp viel fliegerische Erfahrung erfordert und daher auch zu der Königsklasse des Modellflugs zählt.

Da sich der MFC-Lienz bereits schon vor Jahren klar zum umweltfreundlichen Elektroantrieb (und somit weg von den lauteren Verbrennermotoren) bekannt hat, kann er nun schon auf viele Erfahrungswerte zurückblicken, die auch von anderen Vereinen gerne genutzt und verwendet werden.
So verfügen die Lienzer Piloten im Vergleich zu ihren auswärtigen Kollegen eindeutig über die leiseren Antriebe. Die Kunst ist es, nicht nur irgendeinen starken Motor in der Schleppmaschine einzubauen, sondern jene optimale Antriebsauslegung zu finden, die kraftvoll, leicht und dabei aber möglichst leise ist.

Insgesamt waren sieben Elektro-Schleppmaschinen am Start, zwei davon vom MFC-Lienz – gesteuert von den erfahrenen Piloten Michael Sussitz und Martin Poppeller.

Der größte Segler kam aus Nordtirol – ein „H-101 Salto“ mit 8,00 m Spannweite, der jedoch mühelos mit den Schleppmaschinen auf Höhe gebracht wurde.
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