12.10.2016, 00:01 Uhr

Ein Osttiroler im Finale des CeresAward

(Foto: Philipp Ledényi)

Philipp Jans aus Kals im Finale des CeresAward, den bedeutendsten Preis für Landwirte im gesamten deutschen Sprachraum.

KALS (red). Gemecker, wohin man hört. Im Stall genauso wie auf den Bergwiesen, die Philipp Jans bewirtschaftet. Der 36jährige Agraringenieur hat sich mit seiner Familie auf dem Figerhof in Lana, Gemeinde Kals am Großglockner einen Traum verwirklicht. Einen Traum, den er täglich erlebt und von dem er lebt.

Heute ist er Herr über eine stattliche Herde von 280 Milchziegen zuzüglich Jungtieren und Zuchtböcken. Mit seiner Tierhaltung durchbricht Jans ein für Bergregionen typisches Klischee, wonach Bauer sein nur mit Kühen geht. Im Gegenteil: Er setzt auf Ungewohntes und macht sich dadurch unabhängig von den derzeitigen Unbilden am Milchmarkt, die vielen Bauern zu schaffen machen; und trotzdem ist er ein Sinnbild bäuerlicher Einstellungen. Andere Wege zu beschreiten sieht er als Chance an, Traditionen und Schönheit seiner Heimat pflegen und bewahren zu können.

Sein Engagement brachte Jans unter die Finalisten des "CeresAward" ein. Die Auszeichnung zählt zu den bedeutendsten, im deutschsprachigen Raum. In zehn Kategorien rittern insgesamt 30 Landwirte um den Award. Philipp Jans ist als Finalist in der Kategorie "Geschäftsidee" vertreten. Am 18. Oktober 2016 werden in Berlin im Rahmen der "Nacht der Landwirtschaft" die Sieger gekürt.
0
Weitere Beiträge zu den Themen
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.