"ganz spontan"
donauFestwochen im Strudengau von 28. Juli bis 15. August

Agnes Palmisano.

Im April wurden die donauFestwochen in der ursprünglich geplanten Form wegen Corona abgesagt. Jetzt haben die Veranstalter kurzfristig ein alternatives Programm auf die Beine gestellt.

STRUDENGAU. Intendantin Michi Gaigg hat unter dem Titel „ganz spontan!“ exzellente heimische Künstler verschiedenster Genres dazu eingeladen, sich solistisch oder kammermusikalisch, teilweise auch in neuen Konstellationen, zu präsentieren: Sieben Konzerte, LandART und zwei Ausstellungen werden das Leben im Strudengau von 28. Juli bis 15. August bereichern.
Zu Gast in der musikalisch bunten Konzertreihe sind das Duo Kosi.Oman, das L’Arcadia Quartett mit Oboistin Carin van Heerden als Solistin, Lautenist Hubert Hoffmann, die „Stimm-Magierin aus Wien“ Agnes Palmisano, das Trio Barocco, Cellist Peter Trefflinger sowie die Sopranistin Marelize Gerber, begleitet von Erich Traxler (Cembalo). Und das junge Duo Elacoustik wird die Vernissage der LandART-Installation von Willibald Katteneder begleiten.
Die Ausstellung „Human“ mit Zeichnungen und Gemälden von Künstlerinnen und Künstlern der Werkstätte Grein, Lebenshilfe OÖ, setzt ein Zeichen für die Wichtigkeit der Gemeinschaft, des Miteinanders und der Menschlichkeit. Und im Stadttheater Grein sind unter dem Titel „improvvisamente“ Tuschezeichnungen von Christa Moritz zu sehen.

Konzerte dauern 50 Minuten lang

Das Setting der Veranstaltungen ist entsprechend der aktuell geltenden Vorgaben zu Covid-19 ausgerichtet. Daher dauern die Konzerte ca. 50 Minuten und finden ohne Pause statt. Ebenso ist das Sitzplatzangebot reduziert. Kartenvorverkauf unter donau-festwochen.at und 07268/268. Auftakt am Freitag, 31. Juli, 20 Uhr, Landesmusikschule Grein, mit dem Duo Kosi.Oman. Die Besucher können sich freuen auf Standards aus dem „Great American Songbook“, Musik der großen Big Band Ära von Count Basie und Duke Ellington, Highlights von Benny Goodman und Fats Waller sowie Sounds, die ihren Weg Ende der 1930er-Jahre über den großen Teich nach Europa fanden – zu erleben im kammermusikalischen Kosmos von Klavier, Gitarre und Stimme.

2. August, 11 Uhr, Pfarrkirche Waldhausen: Carin van Heerden und das L’Arcadia Quartett mit "Wien 1783". Zwei Kammermusikwerke des 18. Jahrhunderts – Wolfgang Amadeus Mozart und Georg Druschetzky – begegnen einander in dieser Matinee.

Freitag, 7. August, 20 Uhr, Stadttheater Grein: Hubert Hoffmann präsentiert auf der Laute "Musik für den Kaiser" von Matthias Sigismund Biechteler, Wolff Jacob Lauffensteiner, Laurent de Saint-Luc, Silvius Leopold Weiss und Johann Georg Weichenberger.

Sonntag, 9. August, 11 Uhr, Vierkanthof der Familie Hauer in Ardagger Stift: Agnes Palmisano, die „Stimm-Magierin aus Wien“, erzählt Geschichten aus ihrer Heimatstadt: Vom Wein, von der Liebe und natürlich vom Tod, mit feinem Humor und oftmals einer Prise typisch wienerischer Doppelbödigkeit.

Donnerstag, 13. August, 20 Uhr, Stiftskirche Baumgartenberg: "Kaleidoskop einer Zeitreise". Das "Trio Barocco" eröffnet eine lebendig-bunte Bilderfolge, ein buntes Allerlei aus 200 Jahre aufregendem Musikgeschehen.

Freitag, 14. August, 20 Uhr, Kaffeesiederei Blumensträußl in Grein: Peter Trefflinger bringt mit seinem Violoncello den Spirit von Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach ins "Blumensträußl".

Samstag, 15. August, 11 Uhr, Gießenbachmühle St. Nikola/Donau, "Königinnen, Kaiser und Prinzessinnen". Arien aus Opernerfolgen von Georg Friedrich Händel sowie von Antonio Vivaldi und Geminiano Giacomelli. Die Matinee verspricht ein Feuerwerk an „rasenden“ Läufen, perlenden Koloraturen wie berührenden Arien, voll tief empfundener Emotion.

LandART im Naturpark Mühlviertel: Willibald Katteneder stellt von 28. Juli bis 16. August im Großdöllnerhof in Rechberg "Under Pressure" aus: "Meine künstlerische Intervention bezieht sich in ironischer Weise auf das offensichtliche Versagen unserer Spezies, auf die Zeichen der Zeit kreativ und konstruktiv zu reagieren.“ Vernissage mit einem Konzert von "Elacoustik" am 28. Juli um 20 Uhr.

Von 5. bis 31. August stellen Künstler der Lebenshilfe-Werkstätte Grein im 20er-Hof aus. Die Ausstellung setzt ein Zeichen für die Wichtigkeit der Gemeinschaft, des Miteinanders und der Menschlichkeit – gerade in und nach Zeiten des gesellschaftlichen Distanzierens. Vernissage: Dienstag, 4. August, 19.30 Uhr.

"improvvisamente": Noch bis 30. September sind im Greiner Stadttheater die Tuschezeichnungen von Christa Moritz zu sehen. Sie entstanden zu Aufführungen der Haydn-Oper "L‘incontro improvviso" im Rahmen der donauFestwochen 2019.

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Autor:

Helene Leonhardsberger aus Perg

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