Ried/Riedmark
Softwarefirma „eThis“ ermöglicht Patienten eine verkürzte Wartezeit

Geschäftsführer Gerhard Wagner
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Das Softwareunternehmen „eThis“ entwickelte eine definierte Schnittstelle zwischen sozialen Einrichtungen und ermöglicht Psychotherapie-Patienten so eine verkürzte Wartezeit.

RIED IN DER RIEDMARK. Immer mehr Menschen brauchen psychotherapeutische Hilfe. Doch die Warteliste für eine Behandlung und die Wartezeit für Patienten ist lang. Das Softwareunternehmen „eThis“ aus Ried sorgt ein Stück weit für Abhilfe – vorerst für Oberösterreich. Die Rieder Firma entwickelte eine Schnittstelle zwischen den sozialen Einrichtungen Proges, Pro mente Oberösterreich und der Oberösterreichischen Gesellschaft für Psychotherapie. Das Ergebnis: Die Wartezeiten für die betroffenen Menschen verkürzen sich, so "eThis".

"Programmierung war sehr arbeitsintensiv"

Die Softwarefirma ist laut eigener Angabe das österreichweit führende Dokumentations- und Personalverwaltungssystem für soziale Einrichtungen. Geschäftsführer Gerhard Wagner, der das Unternehmen 2005 in Ried gründete, sagt: „Unser Gesundheitssystem steht gerade jetzt vor großen Herausforderungen. Die Programmierung war sehr arbeitsintensiv, aber ich kann mit Stolz sagen: Es hat sich ausgezahlt. Klienten auf der oberösterreichischen Warteliste für Psychotherapie dürfen sich nun über verkürzte Wartezeiten freuen."

Vorteile auch für Therapeuten

Eine gemeinsame Warteliste für Psychotherapie-Patienten gibt es bereits seit Jahren. Wer auf eine von den Krankenkassen bezahlte Therapie Anspruch hat, wird über die Clearingstelle der Proges, des Krankenversicherungsträgers und der Oberösterreichischen Gesellschaft für Psychotherapie in diese Warteliste aufgenommen. „eThis“ hat auch die Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum der pro mente oö durch eine definierte Schnittstelle ermöglicht.
Nach einer viermonatigen Entwicklungsphase ist die neue Warteliste seit dem 11. Mai online. Für die Therapeuten falle durch die "eThis"-Software ein Großteil des bisher nötigen Verwaltungsaufwands weg. Therapeuten hätten eine strukturierte Übersicht. Patienten könnten sich auf eine faire Warteliste, die mit der Datenschutzgrundverordnung konform ist, verlassen.

Geschäftsführer Gerhard Wagner
Symbolbild


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