61-jähriger US-Amerikaner trifft nach 57 Jahren wieder seine Tante Trude in Schwertberg.
Sohn eines Master-Sergeants der US-Army und einer Schwertbergerin zu Besuch in der Heimat.

Eric, Gottfried Kraft, Lorraine & Scott
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Mitte der Fünfzigerjahre lernte die Schwertbergerin Anna H. ihre große Liebe, einen amerikanischen Master-Sergeant kennen und lieben. Dieser Ehe entsprangen eine Tochter (Lorraine) und ein Sohn (Eric). 

1962, während der Vater im Koreakrieg diente, wohnten die beiden in den USA geborenen Kinder und ihre Mutter bei Katharina H., der Mutter von Anna in Schwertberg.

Ein Jahr später wurde der Master-Sergeant nach Deutschland beordert, wo die Familie bis 1965 lebte.
1966 ging es zurück nach Massachusetts in die Vereinigten Staaten von Amerika.

Regelmäßige Besuche in Schwertberg und Mauthausen absolvierten meistens Mutter und Tochter und jetzt, erstmals nach 57 Jahren stand ein Besuch von Eric bei seiner Adoptivtante in Poneggen auf dem Programm.
"Ich kann mich noch erinnern an die Besuche in den Sechziger- und Siebzigerjahren, als sich die Ami-Verwandten über unsere relativ kleinen Autos gewundert haben, da sie ja nur Straßenkreuzer gewohnt waren" meinte schmunzelnd eine Großcousine.

Die beiden Söhne von Lorraine und Scott sind als Arzt und als Banker in ihrer Region tätig. Im großen Elternhaus mit 21 Betten und mit direkter Lage am See, herrscht an den Wochenenden, besonders im Sommer, reger Besuch von Bekannten und Freunden.

Eric, ausgebildeter Installateur-Meister der mit Ehefrau Rosemary in unmittelbarer Nähe wohnt ist gern gesehener Gast im Hause seiner Schwester. "Wenn es in unserem großen Haus komische Geräusche gibt dann rufe ich Eric an und dieser kommt sofort und schaut nach ob die Heizung Probleme macht und ob alles OK ist" meint seine Schwester, voller Stolz über Bruder Eric.

Auf ihrer dreiwöchigen Europatournee wurden interessante Stationen in der Schweiz, Italien und Frankreich und Deutschland besucht. In Österreich gefielen ihnen besonders die interessanten Museen im Schloss Pragstein Mauthausen

und im Mauthausen-Memorial wurde den US-Befreiern gedacht.

"Als wir 1966 in die USA übersiedelten habe ich besser Deutsch als Englisch gesprochen" meinte Lorraine, die regelmäßig ihre Verwandten in Mauthausen besucht hat.

Berufliche Angelegenheiten und die Flugangst seiner Frau verhinderten bis jetzt einen Besuch von Eric (geboren 1958), den seine Tante (90 Jahre) das letzte Mal mit vier Jahren gesehen hatte. "Wir haben Eric immer "Schatzi" genannt und für mich ist er es bis heute" meinte die sichtlich gerührte Verwandte.
Aufgrund des fortgeschrittenen Alters seiner Tante wollte der Amerikaner mit österreichischer Mutter und Großmutter sie noch einmal nach 57 Jahren in seine Arme schließen.

Autor:

gottfried kraft aus Perg

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