"Auflösung ist und wird nie Thema sein"

36 Pflegebedürftige werden derzeit im Alten- und Pflegeheim Schwertberg betreut.
  • 36 Pflegebedürftige werden derzeit im Alten- und Pflegeheim Schwertberg betreut.
  • Foto: panthermedia.net/Kzenon
  • hochgeladen von Fabian Buchberger

SCHWERTBERG. Groß war die Aufregung vergangene Woche, als der Pensionistenverband Schwertberg von einem Verkauf des Alten- und Pflegeheims erfuhr. Vor allem die Bevorzugung von einheimischen Pflegebedürftigen sei nicht mehr gewährleistet, ist die Gemeinde nicht länger Eigentümer. Auch eine Auflösung und die dadurch verbundene Aufteilung der Heimbewohner auf andere Heime beschäftigte die "Vertreter der älteren Generation". Als Gemeinde ist Schwertberg Eigentümer des Alten- und Pflegeheims. "Gemeinsam mit der Volkshilfe Perg als Betreiber bestand ein Vertrag", erklärt Bürgermeister Max Oberleitner. Laut dem Gemeindeoberhaupt hatte ein Streit innerhalb der Volkshilfe-Bezirksgruppe eine Umstrukturierung zur Folge. Aufgrund der neuen Strukturen und des Wegfalls des Vertragspartners war eine Neuausschreibung unumgänglich. Den Wunsch der Volkshilfe, die Gemeinde auch als Betreiber zu ernennen, lehnte das Land Oberösterreich ab. Stattdessen soll das Alten- und Pflegeheim Schwertberg künftig von einer größeren Organisation übernommen werden. Als solche kommen nur die Volkshilfe Oberöstereich oder der Sozialhilfeverband infrage. Derzeit arbeitet eine Expertengruppe an einer objektiven Beurteilung der Möglichkeiten. Die endgültige Entscheidung wird dann der Gemeinderat treffen. "Eine Auflösung ist und war aber nie ein Thema", so der Bürgermeister weiter.

Vergrößerung erwünscht

Mit 36 Betten gehört das Alten- und Pflegeheim Schwertberg zu den kleineren Heimen. Acht Schwertberger sind derzeit sogar in benachbarten Einrichtungen untergebracht. Statt der befürchteten Auflösung ist sogar eine Vergrößerung der Kapazitäten erwünscht. "Jetzt ist aber erstmals wichtig, die Betreiberfrage zu klären. Unabhängig vom Eigentümer wäre es am besten, wenn alles so bliebe wie es ist", so Bürgermeister Max Oberleitner.

Autor:

Fabian Buchberger aus Enns

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