Aktive Jugendorganisation
Landjugend hat schon mehr als 1.200 Mitglieder im Bezirk Perg

Die Landjugend-Bezirksleiter Anna Auböck und Markus Ebner.
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  • Die Landjugend-Bezirksleiter Anna Auböck und Markus Ebner.
  • hochgeladen von Michael Köck

Die Landjugend zählt im Bezirk Perg schon über 1.200 Mitglieder – warum Jugendliche sich engagieren.

BEZIRK PERG. "Mir gefällt die Landjugend, weil du im Ort und Bezirk etwas bewegen kannst, immer wieder neue Leute kennen lernst und viel dazulernst. Mir macht es Spaß, Veranstaltungen zu organisieren", sagt Anna Auböck, die seit 13. September mit Markus Ebner die Bezirksspitze des Vereins bildet.
Die 23-Jährige gehört zu den Gründungsmitgliedern der Landjugend Mauthausen, die es seit fünf Jahren gibt. Ihr Kollege ist seit etwa acht Jahren im Team der Landjugend Langenstein, St. Georgen an der Gusen und Luftenberg (kurz: LSL) aktiv. Für den 24-jährigen Ebner ist die Arbeit bei der Landjugend "eine der sinnvollsten Freizeitbeschäftigungen". Warum? "Man kann etwas bewirken und gemeinsam auf die Beine stellen. Vor allem aber tue ich auch etwas für mich, durch Ausbildungen in Rhetorik, Agrar, Allgemeinbildung. Und durch die Projekte, die man verwirklicht und indem man sich in die Gesellschaft einbringt. Man wächst an den Herausforderungen. "Das Schönste für mich bei der Landjugend ist: Man findet Freunde fürs Leben und hat eine Riesengaudi dabei."

Immer mehr Mitglieder

Die Zahl der Mitglieder und Ortsgruppen ist bei der aktiven Jugendorganisation im Bezirk Perg in den vergangenen Jahren merkbar gestiegen: Derzeit sind 1.212 Personen in 19 Ortsgruppen dabei. Was auffällt: Heute besitzen nur mehr vier von zehn Mitgliedern einen landwirtschaftlichen Hintergrund. So wie Auböck, die aber als Sachbearbeiterin bei einem Steuerberater in Linz ihr Geld verdient. Ebner absolviert eine Lehre zum Orthopädietechniker in der Landeshauptstadt. 165 der Mitglieder im Bezirk Perg planen übrigens eine Hof-Übernahme.
Neben internen Events – am Wochenende fand im Aktivpark etwa das Bezirkskegeln statt – organisieren die Landjugend-Ortsgruppen auch Veranstaltungen für die Öffentlichkeit. Dazu gehört der Bezirksball, der im Herbst wieder im Marktstadl in Baumgartenberg über die Bühne gehen wird. Die Party wird erneut als sogenanntes "Green Event" ausgerichtet.

Heuer: "Landjugend4Future"

Das passt zum brandaktuellen Jahres-Schwerpunkt "Landjugend4Future" – in dem es um den Beitrag zum Klimaschutz geht. Bei dem Bezirks-Bewerb sollen Ortsgruppen entsprechende Projekte und Veranstaltungen auf die Beine stellen. Dafür erhalten sie "Green Points". So will die Schwertberger Ortsgruppe gemeinsam mit der Gemeinde Bäume pflanzen. Die Landjugend LSL wird im Frühjahr drei Insektenhotels aufstellen. Die Mauthausner haben unter anderem einen Vortrag zu E-Mobilität, ein plastikfreies Monat, einen vegan/vegetarischen Kochkurs und eine öffentliche Wanderung mit einer Kräuterhexe am Programmplan.
Die Landjugend ist also am Puls der Zeit, pflegt aber auch das Brauchtum. So wird es heuer wieder ein "Bezirksmähen" geben, damit die jahrhundertealte Technik des Sensenmähens nicht in Vergessenheit gerät. Auch beim Maibaumaufstellen und -stehlen ist der Verein vielerorts dabei.

Zur Sache

• Bei der Landjugend steht neben gemeinnützigen Projekten, Sport und Allgemeinbildung auch der Brauchtumserhalt im Mittelpunkt.
• Laut Statuten dient die Landjugend Österreich folgendem Vereinszweck: Wahrnehmung der Verantwortung für den anderen und den Lebensraum, Weiterbildung und Förderung der bäuerlichen und ländlichen Jugend, Kultur- und Brauchtumspflege, Förderung der Gesundheit und körperlichen Ertüchtigung.
• Im Bezirk Perg sind aktuell 19 Ortsgruppen mit 1.212 Mitgliedern aktiv: Allerheiligen, Arbing, Bad Kreuzen, Baumgartenberg, Dimbach, Grein, Ried/Katsdorf, Klam, Langenstein/St. Georgen/Gusen/Luftenberg, Mauthausen, Mitterkirchen, Münzbach, Naarn, Perg, Rechberg, Saxen, Schwertberg, Waldhausen, Windhaag. Die größte Ortsgruppe ist jene in Münzbach mit 155 Mitgliedern.

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