Stadt-Theater Grein
FP verlangt Mitbestimmung und macht Vorschläge

Stadttheater Grein, Anton Rosenleitner
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GREIN. Für die Freiheitliche Fraktion ist bei der Theater-Sanierung mit Zubau noch nicht das letzte Wort gesprochen. Man steht grundsätzlich der Sanierung positiv gegenüber, da sich neue Möglichkeiten für das Stadttheater und dessen Besucher eröffnen.
Stadtpartei-Obmann Anton Rosenleitner zur BezirksRundschau: „Es kann nicht sein, dass ohne Mitbestimmung der Greiner Bevölkerung von einer geringen Interessensvertretung über unser zukünftiges Ortsbild entschieden wird. Alte Strukturen und Erbgut müssen erhalten bleiben. Wir verwehren uns auch nicht dem gegenüber, Altes mit Neuem zu vereinen. Trotzdem sehen wir bei diesem Projekt offene Fragen. Bei der Präsentation durch den Architekten verschlug es uns sprichwörtlich die Sprache. Das Modell sah für uns aus wie der Feuerwehrschlauchturm 2. Da wäre ein zweiter Vorschlag angebracht. Es wäre für die Veranschaulichung für die Greiner Bevölkerung gut, ein Modell im entsprechenden Maßstab zu erstellen und dieses im Gemeindeamt auszustellen. Dazu evtl. kleine Kärtchen, wo (anonym) Meinungen kundgetan werden können, falls gewünscht.

Kommt Klage von Nachbarn?
Es ist aus unserer Sicht abwegig, etwas zu entscheiden oder gar zu beschließen, wenn noch nicht einmal ein fertiges Brandschutzkonzept, sowie Fluchtplan existiert. Außerdem finden wir es absolut nicht verständlich, dass die Anrainer nicht vorab mit eingebunden waren, wie in verschiedenen Sitzungen von den Freiheitlichen gefordert. Wir sehen dies nicht als demokratische Vorgehensweise, sondern eher als ein Überfahren der Bevölkerung. Abzuwarten bleibt auch, wie das Befinden über den Einreichplan ausfallen wird und ob es dann zu Klagen zu Lasten der Gemeinde kommen wird. Dies hätte man sich durch Gespräche im Vorfeld ersparen können.“

Gegen barrierefreie Rampe beim Eingang
Vorschlag: Fluchtweg als barrierefreier Zugang

Für die Greiner FP sind barrierefreie Rampen beim Stadttheater-Eingang am Hauptplatz zum Tourismus- und Schifffahrtsbüro keine Lösung. Anton Rosenleitner hat einen Vorschlag, der jetzt geprüft werden soll. Entlang der gesamten Westseite des Stadttheaters, Rathausgasse, gibt es einen innen liegenden Fluchtweg. Dieser könnte möglicherweise als barrierefreier Zugang geöffnet werden. „Dadurch würde die neu geplante behindertengerechte WC-Anlage leichter erreichbar sein. Barrierefreiheit ist uns ein großes Anliegen für jedes Bauvorhaben in unserer schönen Heimatstadt“.

Noch ein Vorschlag
Noch einen Denkanstoß hat Rosenleitner. Nur wenige Meter vom neu zu errichtenden Aufzug gibt es einen Aufzug in das Stadtamt. Dieser Aufzug könnte möglicherweise mit einer Anbindung an das Stadttheater genutzt werden. Rosenleitner: „Es existieren fertige Pläne und Konzepte, die in einer Schublade liegen und schon bezahlt wurden. Der geplante Standort für den neuen Lift wirft außerdem auch noch Fragen auf. Angeblich soll sich darunter ein Keller befinden. Warum wurde dies nicht vor Planungsbeginn erhoben?“

Weitgehendste Zustimmung
Vergangene Woche stellte Kulturstadtrat Lothar Pühringer die Um- und Zubau-Planung des Stadttheaters Kulturschaffenden und Gemeinderäten vor. Wie Pühringer informiert, sei die Diskussion sehr sachlich verlaufen und die vielen Vorteile fanden weitgehendste Zustimmung. "Gerade der Zubau mit Lift, Stiege und Foyer bietet einen großzügigen Eingangsbereich, der in der Pause viel Platz und einen eigenen Eingang auf die Bühne bietet. Der Glasteil des Zubaus lässt den Aufgang schlank erscheinen und bietet Einblick in das lebendige Innere. Der gemauerte Teil wird mit einem gekalkten Lehmputz die selbe Fassade wie das Theater selbst erhalten. Darüber hinaus wird es im Theater durch die verbesserte Fluchtwegsituation wieder Platz für 130 Personen geben. Bei allen Beteiligten war die Funktionalität des Gebäudes außer Frage gestellt, über die Gestaltung soll gemeinsam mit dem Architekten nachgedacht werden."

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