Mit Catcher Car
Hunderte Menschen liefen in Perg für "Wings for Life"
- Gelaufen wurde entlang der Naarn - das Catcher Car verfolgte die Sportlerinnen und Sportler.
- Foto: Meinbezirk Perg/Köck
- hochgeladen von Michael Köck
Von einem "überwältigenden Erfolg" sprach Robert Langeder vom Verein X-Event nach dem erstmals mit Union Perg organisierten "Wings for Life Run Perg" am 4. Mai. Rund 350 Sportlerinnen und Sportler rannten am Sonntag ab 13 Uhr für den guten Zweck.
PERG. Die gut fünf Kilometer lange Strecke führte zur Naarn und wieder zurück in die "Forstenlechner-Arena", dem Stadion von Union Perg. Es konnten auch mehrere Runden gelaufen werden. Wer allerdings vom Catcher-Car eingeholt wurde, war aus dem Rennen. Das Verfolgerauto steuerte Franz Palmetzhofer vom Autohaus Ortner - gerade für die jungen Teilnehmer bot es ein besonderes Highlight. Besonders große Gruppen stellten die Volksschule Perg und die Mittelschule Perg Schulzentrum.
Video vom Start:
"App-Run" und "Spendenlauf"
163 Starter nahmen in Perg am App-Run teil - macht bei 25 Euro Startgeld in Summe 4.075 Euro für "Wings for Life". Daneben organisierten die Veranstalter einen eigenen "Spendenlauf". Damit auch Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren an der Veranstaltung teilnehmen konnten. Der Spendenbetrag war in dem Fall individuell wählbar. Etwas mehr als 1.000 Euro landeten am Spendenkonto, der Betrag geht zu 100 Prozent an die Stiftung. "Wings for Life" will Querschnittslähmung heilbar machen. Das Motto lautet: Laufen für die, die nicht laufen können. Weltweit stellten sich hunderttausende Menschen in den Dienst der guten Sache.
- Christina Nösterer (vorne) mit ihren Eltern Monika und Franz Nösterer. Am Bild mit Robert Langeder (X-Event), Stefan Leitenmayr und Jan Hofer (Union Perg), Klaus Pilz (VS Perg) sowie den jungen Läufern Moritz Langeder und Dijar Bajrami.
- Foto: Meinbezirk Perg/Köck
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"Schönes Gefühl, wenn viele für dich laufen"
Ein Fixtermin ist der jährlich im Mai stattfindende "Wings for Life Run" für Christina Nösterer, die im Rollstuhl sitzt. "Es ist ein schönes Gefühl, wenn so viele Menschen für dich laufen", sagt sie. Als die Pergkirchnerin 2014 die erste Auflage sah, war sie begeistert. Seitdem ist sie aktiv dabei. Normalerweise startet sie mit ihren Eltern Monika und Franz beim "Flagship Run" in Wien. Heuer nahm man das "Heimrennen" in Perg in Angriff. Zu Corona-Zeiten absolvierte Christina Nösterer individuell den App-Run.
Video – das Catcher-Car holt Teilnehmer ein:
Die "Kilometerfresser" in Perg
Die meisten Kilometer spulte in Perg Christian Slawiczek ab: Er kam auf 46,48 Kilometer und beendete seinen Lauf kurz vor der Einholung durch das Catcher-Car. "Bis zum Kilometer 30 ist es gut gegangen, danach wurde es etwas zach. Ab der Marathon-Distanz bin ich ganz langsam ausgejoggt", sagte der erschöpfte Perger im Ziel. Nachsatz: "Es ist eine coole Geschichte, dass es in Perg einen Lauf gibt." Wolfgang Kastl lief 40,44 Kilometer, Mario Peham 39,24 Kilometer. Die Frau mit den meisten Kilometern in Perg: Edith Brandl mit 33,56 Kilometern.
Fortführung 2026 geplant
Der zeitweise Regen tat dem Spektakel keinen Abbruch. Nach der sportlichen Betätigung fand im Stadion die "Runners Party" statt. Um die Bewirtung kümmerte sich das Team von Union Perg. Für gute Stimmung sorgten die Moskitos, der Nachwuchs tobte sich auf der Hüpfburg auf. Weil die Premiere des Laufs in Perg großen Anklang fand, planen X-Event und Union Perg im nächsten Jahr eine Neu-Auflage. Datum des "Wings for Life World Run 2026": 10. Mai.
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