Hohe Auszeichnung
Agrarpreis geht an "Tierwohlstall 4.0" in St. Georgen am Walde

Josef, Rosa und Markus Gruber in ihrem neuen, hochmodernen Tierwohlstall 4.0.
  • Josef, Rosa und Markus Gruber in ihrem neuen, hochmodernen Tierwohlstall 4.0.
  • Foto: Land OÖ/Silber
  • hochgeladen von Michael Köck

Markus, Rosa und Josef Gruber holten den Hauptpreis in der Kategorie "Produktivität und besondere Produktionsmethoden".

OÖ, ST. GEORGEN AM WALDE. Der Agrarpreis 2019 geht an den "Tierwohlstall 4.0" der Familie Gruber aus St. Georgen am Walde. Das Land Oberösterreich spricht in einer Aussendung vom "wahrscheinlich modernsten Milchviehstall in Österreich".
Es handelt sich dabei um den Neubau eines besonders tierfreundlichen Milchviehstalles für 70 Tiere in steiler Hanglage. Mit Bauland wurde besonders sparsam umgegangen. Durch ein Unterbaukonzept befinden sich unter dem Stall eine Maschinengarage und der Güllekeller. Zum Zweck des Tierwohls und der Arbeitsqualität wird voll auf Automatisierung gesetzt, durch Melk- und Fütterungsroboter, Entmistungsroboter, Tiefboxen und Kuhbürste. Die zentrale Bedienung der Technikkomponenten ist per Smartphone möglich. Dem Hofübernehmer soll durch den modernen Bau die Möglichkeit geschaffen werden, einen Vollerwerbsbetrieb zu führen.

Weitere Preisträger

Der Hauptpreis in der Kategorie „Innovation und Marketing“ ging an Leopold Ahrer, Verein Nahtur, aus Großraming für die Regionale Vermarktungsinitiative Jungrindfleisch „BIOKEIWI“. Den 1. Preis im Bereich  „Einkommensalternativen und Diversifizierung“ erhielt Johann Klinger, Lochen am See, Gastronomie am Rathmacher Hof am Tannberg.

Erfolgsbeispiele vor den Vorhang holen

Um Innovationen und Erfolgsbeispiele vor den Vorhang zu holen, hat Agrarlandesrat Max Hiegelsberger den „OÖ Agrarpreis 2019“ ausgeschrieben. 69 Einreichungen belegen die hohe Qualität an Weiterentwicklungs-Ideen in der Landwirtschaft. Ausgezeichnet wurden Projekte, die in besonderer Weise ein positives und innovatives Bild der Land- und Forstwirtschaft wiedergeben, Arbeitsplätze und Einkommen im ländlichen Raum ermöglichen, die Produktivität der landwirtschaftlichen Produktion erhöhen und eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft weiterentwickeln.

Je Kategorie werden ein Hauptpreis mit 3.000 Euro, ein zweiter Preis mit 2.000 Euro, ein dritter Preis mit 1.000 Euro sowie in Summe sechs Anerkennungspreise zu je 500 Euro vergeben.

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